Eischwiele: Kommandanten versammeln sich zum traditionellen Treffen im Burghof

Eischwiele: Kommandanten versammeln sich zum traditionellen Treffen im Burghof

Bevor am Donnerstag die jecken Wiever das Regiment übernommen haben, feierte die „Vereinigung der Kommandanten zu Eschweiler” im Burghof in fröhlicher Runde ihren Prinzenempfang. Das Treffen am Vorabend von Weiberfastnacht hat Tradition und fand bereits zum 29. Mal statt.

Die Kommandantenvereinigung ist zwar kein eingetragener Verein, einen Vorstand gibt es dennoch. 1. Vorsitzender ist Manfred Brandt (Prinzengilde Bergrath), sein Stellvertreter Heinz Esser (Lätitia Blaue Funken Weisweiler), die Finanzen verwaltet Horst Tappert (Rote Funken), das Protokoll führt Dieter Sawall (Scharwache). Mehr als 40 aktive und ehemalige Kommandanten gehören der Vereinigung an, die auch außerhalb der fünften Jahreszeit gemeinsame Unternehmungen startet.

Am meisten aber freuen sich die Karnevalisten auf jenes alljährliche Treffen im Burghof, bei dem es immer ein kleines, feines Programm gibt. Für viele Lacher sorgten am Mittwoch „De Jonge vam Dörep”, alias Wolfgang Mertens und Helmut Römer.

Die beiden Ex-Tollitäten der Lätitia Blaue Funken Weisweiler erzählten mit viel Witz und selbst sichtlich amüsiert von Urlaubserlebnisses, einem Zoobesuch, jener denkwürdigen Tour mit dem Gummiboot auf dem Blausteinsee oder der Shoppingtour einer Angebeteten im Tierfachhandel, die dort einen Fressnapf für den Hund besorgen wollte: „Sollen wir einen Namen eingravieren lassen?” „Net nüüdisch. Menge Mann süff ke Wasser un osere Honk kann net leäse.” Als Dankeschön für das Zwiegespräch gab es eine kleine, gerahmte Erinnerung.

Höhepunkt des Abends war der Einzug Seiner Tollität Prinz Stephan II. mit seinem Zerem Leo und Gefolge. Der Regent aus den Reihen der KG Narrenzunft brachte viel Stimmung mit und lobte die Kommandanten: „Ohne üsch lööf janix. Ihr seid das Herzstück des Eschweiler Rosenmontagszugs.” Im Anschluss bedachte er alle aktiven Kommandanten mit dem Prinzenorden und einem gerahmten Prinzenbild. Im Gegenzug überreichten Manfred Brandt und Heinz Esser dem Narrenherrscher und seinem Zerem im Namen der Vereinigung ein Geschenk.

Der Prinz erhielt - auch das hat Tradition - eine Taschenuhr mit Gravur; für den Zerem gab es den obligatorischen Bierkrug, der diesmal deutlich größer ausfiel. Schließlich ist Hans-Leo Arnold ein Kommandantenkollege. Auch die beiden Partnerinnen des Gespanns, Lydia und Heike, wurden mit einem kleinen Präsent bedacht. Bevor der Prinzentross dann den langen Tag mit einer kleinen Stärkung im Burghof so langsam ausklingen ließ, griffen Stephan und Leo zum Mikro und sangen gemeinsam mit allen im kleinen Saal das Prinzenlied: „Jeck op Fastelovend”.

Beste Unterhaltung

Letzter Programmpunkt war der Auftritt der Regimentskapelle der Prinzengilde Bergrath, die wie im jedem Jahr Kommandanten und Gäste aufs Beste unterhielt. Die Leitung der Kapelle - wie könnte es anders sein - hat mit Franz-Peter Frings auch jemand aus der Gilde der Kommandanten.