KoKoBe zieht in die Villa Faensen um

Umzug in die Villa Faensen : Eine neue Heimat für die KoKoBe

Alle sind sich einig: Es ist zwar kein Neustart, aber doch bewegt sich was mit dem Umzug der KoKoBe. Die Villa Faensen – Haus der Begegnung wird bunter und das bereits mit der Feier zur Neueröffnung des Offenen Treffs der KoKoBe.

Unbeschwert, ausgelassen, fröhlich – so war die Atmosphäre am Freitagabend, als man in der Villa Faensen – Haus der Begegnung einen besonderen Schritt feierte. Die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung, kurz KoKoBe, hat nach langer Suche einen neuen Treffpunkt gefunden, der mehr als zentral liegt.

„Der Wegzug vom Pastor-Zohren-Haus in Röthgen wurde nötig, da das dortige Gemeindehaus umgebaut wird und die Funktionalität der Räumlichkeiten nicht mehr gegeben ist“, erklärt Nicole Haas. Sie begab sich auf die Suche, führte Gespräche mit diversen Pfarren und trat dann im Juni an Peter Toporowski heran, der für die Stadt für die Villa Faensen verantwortlich ist. Auch er war froh über die Kontaktaufnahme, denn das einstige Seniorenzentrum soll sowieso vielfältiger werden. Das Ziel verfolgt er bereits, seit er für das Haus zuständig ist und das mit der Namensänderung Villa Faensen – Haus der Begegnung umgesetzt wurde.

Die letzte Hoffnung von Nicole Haas erweist sich somit als Zugewinn für alle Seiten. Das Haus der Begegnung wird inklusiver. Mindestens jeden Dienstag wird hier der Offene Treff der KoKoBe zwischen 16 und 19 Uhr stattfinden. „Es ist ein niederschwelliges Angebot und nicht ausschließlich für Menschen mit Behinderung gedacht. Auch Angehörige oder Interessierte sind willkommen, an der regelmäßigen lockeren Zusammenkunft teilzunehmen“, erläutert Nicole Haas und ergänzt: „Zwischen 20 und 30 Menschen kommen zu den Treffs und aus dem Klönen ergeben sich dann häufig konkrete Beratungsgespräche.“

Für größere Veranstaltungen wie an Karneval mit bis zu 150 Besuchern kann KoKoBe weiterhin auf passende Säle wie im Pastor-Zohren-Haus zurückgreifen, denn am Freitagabend platzte die Villa Faensen fast aus allen Nähten. Stimmungsvoll und herzlich war es, da waren sich die anwesenden Ratsmitglieder überparteilich einig. DJ Cosmos legte auf, vor allem Schlagerlieder wurden lauthals mitgesungen. Die Menschen mit Handicap präsentierten verschiedene Aufführungen: So musizierte die Rasselbande und ein Einzelner mit eigenen Liedern, die „Funny Dancers“ tanzten und die Theatergruppe entführte in die magische Welt von Harry Potter.

(mah)
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