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Aktion für den guten Zweck: Kölner Jungfrau wird auch von Eschweilern rasiert

Aktion für den guten Zweck : Kölner Jungfrau wird auch von Eschweilern rasiert

Der Kölner Jungfrau Griet ist es am Wochenende an den Kragen, ähm pardon: den Bart, gegangen. Die Jungfrau wird in diesem Jahr verkörpert von Ralf Schumacher und da der aus Eschweiler kommt, nahmen auch einige Indestädter an der Aktion teil, die zudem für den guten Zweck ist.

Im Kölner Sartory-Saal hatten sich viele Karnevalisten bei freiem Eintritt (um eine Spende wurde gebeten) eingefunden, auch die Eschweiler Jupp-Carduck-Gesellschaft war dabei. Gegen eine Spende durfte jeder, der wollte, die Jungfrau rasieren.

Seit dem 15. Dezember hatte Ralf Schumacher seinen Bart stehen lassen. An diesem Tag hatte seine Tochter geheiratet. Nun sind die Haare wieder ab.

Das gespendete Geld ist für einen besonderen Zeck. Die Rasur fand zugunsten des Baus eines Rosenmontagszugwagens für Menschen mit und ohne Handicap statt.

Im Anschluss an die Session 2020 wird es eine Ausschreibung für Künstler und Wagenbauer geben, bei der Ideen und Entwürfe gesammelt werden. Eine Jury, bestehend aus dem Dreigestirn selbst, dem Prinzenführer und dem Zugleiter des Festkomitees Kölner Karneval, wird die Entwürfe bewerten und einen Gewinner küren. Ausgestattet wird der Wagen voraussichtlich mit einer Rampe, einer behindertengerechten Toilette und zusätzlichen Befestigungen für Rollstühle. Eine niedrigere Brüstung sorgt außerdem für eine bessere Sicht.

(tob)