Umzug: Kleinspielfeld zieht in andere Stadt

Umzug: Kleinspielfeld zieht in andere Stadt

Das Kleinspielfeld an der Kinzweiler Schule wird abgebaut. Allerdings bleibt es nicht, wie vor Jahren schon im Sportausschuss beschlossen, in Eschweiler, sondern soll in einer anderen Kommune wieder aufgestellt werden. Anfragen kamen aus Heinsberg und Stolberg.

Laut Stadtverwaltung sei es extrem schwierig, einen geeigneten Standort in Eschweiler zu finden. „Dafür fehlt bei den Anwohnern die Akzeptanz“, teilte Bürgermeister Rudi Bertram in der Ratssitzung am Dienstag mit. Die Mehrheit sprach sich dafür aus, dass die Verwaltung nun mit anderen Kommunen Verhandlungen aufnimmt.

Damit endet ein jahrelanges Tauziehen um das DFB-Kleinspielfeld am Sportplatz der Sportfreunde Hehlrath. Ein Anwohner hatte erfolgreich gegen die Nutzung geklagt. Das Urteil wurde am 17. Juli 2012 gefällt. Seitdem ist die Anlage verwaist. Als geeigneten Alternativstandort hatten die Kommunalpolitiker den Park in Weisweiler an der dortigen Grundschule ausgemacht. Dort bestehen aber laut Verwaltung erhebliche Bedenken. Bürgermeister Bertram sprach in der Ratssitzung von den Problemen an anderen Standorten.

Unter anderem gab es immer wieder Probleme in Bergrath und in Pumpe-Stich. „Diese Spielfelder bedeuten für uns Verwaltung einen erheblichen Aufwand“, sagte er. Immer wieder sei es zu Beschwerden gekommen. Eine Verlegung ist auch mit hohen Kosten verbunden: 55.000 Euro rechnete die Verwaltung vor.

Die meisten Parteien sprachen sich dafür aus, das Minispielfeld einer anderen Kommune anzubieten, damit es wenigstens dort genutzt werden könne. Die CDU stimmte dagegen: „Wir möchten, dass das Spielfeld in Eschweiler bleibt“, sagte der Fraktionsvorsitzende Willi Bündgens. Zudem bezweifelten die Christdemokraten, dass kein geeigneter Standort in Eschweiler zu finden sei.

(pan)
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