Eschweiler: Kinderschutzbund auf neuen Wegen: Erfolge lassen leichter lernen

Eschweiler: Kinderschutzbund auf neuen Wegen: Erfolge lassen leichter lernen

„Häufig beschränkt sich die öffentliche Wahrnehmung des Kinderschutzbundes auf die Präsentation der Ergebnisse der Ferienspiele. Doch der Kinderschutzbund Eschweiler ist viel mehr.” Mariethres Kaleß, langjährige Vorsitzende, betont die Vielfältigkeit der Aufgaben, die die Mitarbeiter dieser Institution täglich bewältigen.

Gemeinsam mit der pädagogischen Leiterin Anne Weisser und weiteren Mitarbeiterinnen stellte sie nun das aktualisierte Konzept des Kinderschutzbundes Eschweiler vor, der als Träger für Betreuungsangebote im Vormittag und im Offenen Ganztag fungiert.

„Die Betreuung im Offenen Ganztag bietet viele Chancen und ist für uns ein Kerngebiet, das wir uns auf die Fahnen geschrieben haben”, macht Anne Weisser deutlich. „Voraussetzung, diese Chancen zu nutzen, ist ein engagiertes Team mit hoher sozialer Kompetenz”, ergänzt sie.

Problematisch sei, dass die finanzielle Ausstattung es nicht erlaube, den Mitarbeiterinnen 38-Stunden-Verträge zu geben. „Deshalb sind unsere Erzieherinnen und Sozialpädagoginnen oft auf ein zweites berufliches Standbein angewiesen”, so die pädagogische Leiterin.

Nahezu 400 Kinder der Don-Bosco- und Eduard-Mörike-Grundschule, der Karlschule, der evangelischen Grundschule Stadtmitte sowie der Barbaraschule (in letztgenannter endet die Betreuung um 14.30 Uhr) werden vom Kinderschutzbund Eschweiler zwischen 7.30 und 16 Uhr betreut.

Diese Betreuung umfasst unter anderem auch die Bereitstellung eines Mittagessens sowie die fachkundige Unterstützung bei den Hausaufgaben. Darüber hinaus stehen auch freies Spielen zur Förderung der Kreativität sowie Einzel- und Kleingruppenförderung auf dem Plan.

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