Ferienspiele Weisweiler: Kinder begeben sich auf die Spuren der Dinosaurier

Ferienspiele Weisweiler : Kinder begeben sich auf die Spuren der Dinosaurier

Auf die Spuren der Dinosaurier begeben sich die Ferienspiele der evangelischen Kirchengemeinde Weisweiler-Dürwiß. Zumindest haben sie das, denn nach der ersten Woche, die unter dem Motto „Jurassic World Games“ stand, geht es in der zweiten Woche wie gewohnt auf Ausflugstour.

 „Alle unter einen Hut zu bekommen, ist gar nicht so einfach“, gesteht Armin Mannich. Er ist erneut der Kopf der Sommerferienspiele der evangelischen Kirchengemeinde Weisweiler-Dürwiß und sorgt mit seinen 15 „Teamern“, den weiteren Betreuern, für ein, so die Hoffnung, unvergessliches Ferienprogramm.

 „Sobald Eltern ihre Kinder anmelden können, ist der Andrang groß, was uns natürlich optimistisch stimmt“, freut sich Mannich über die rege Nachfrage der Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren und ergänzt: „Vor allem in der ersten Woche ist es bei den Thementagen eine Herausforderung, Aktionen zu finden, die alle der über 40 Teilnehmer gerne machen.“

Das Altersspektrum beträgt zwar nur sechs Jahre, aber der Unterschied ist trotzdem erkennbar. Während die Grundschulkinder mit Bastel- und speziellen Spielaktionen zufrieden sind, sind die „Älteren“ insofern anspruchsvoller, als dass sie sich davon nicht so sehr begeistern lassen wie von beispielsweise Völker- oder Fußball.

Kleine Teams an Teilnehmern

So strukturieren Mannich und sein Team die Teilnehmer teils in kleinere Gruppen, sodass alle ihren Spaß haben. Die bekamen in diesem Jahr passend zum Thema Dinosaurier-Namen und beschäftigten sich mit allerlei Urzeitlichem. Vulkane wurden gebastelt, Dinosaurier gemalt und schließlich fand ein Duell mit der Wasserpistolen-Schnitzeljagd statt. Der Brachiosaurus wurde entführt, was einen Zweikampf zwischen Jäger und Gejagten entfachte. In archäologischer Manier besuchten die Ferienspieler einen Tag den Weisweiler Park, um besondere Schätze auszugraben.

Abschlussgrillen mit den Familien

 Am Ende der ersten Woche wurde traditionsgemäß das Abschlussgrillen mit einem reich gefüllten Buffet gefeiert, zu dem ebenso die Familien der Kinder eingeladen waren. Auch die Maltester waren mit von der Partie, nachdem sie die Woche über mit Know-How im Bereich erste Hilfe die Spiele begleitet hatten, denn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen drohen Insektenstiche oder Stürze. Kleinere Zwischenfälle gehören nun einmal zum Toben und Spaß dazu.

 In der zweiten Woche stehen dann die weiteren Ausflüge im Mittelpunkt der Spiele. Beliebte Ziele wie Toverland, Kinderstad Heerlen oder das Irrland zaubern den Kindern dann ein Lächeln aufs Gesicht, der Spaß und die Ausgelassenheit war ihnen aber bereits am Ende der ersten Woche anzusehen. Eine überraschende Beobachtung machte Mannich in der ersten Woche: „Die Play Station wurde diesmal kaum genutzt.“

(mah)
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