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Eischwiele: KG Prinzengilde Bergrath feiert ihr 70-jähriges Bestehen

Eischwiele : KG Prinzengilde Bergrath feiert ihr 70-jähriges Bestehen

Eine stolze Vergangenheit im Rücken, die Zukunft im Blick: Die Jecken der KG Prinzengilde Bergrath präsentierten sich während ihres Jubiläumsfrühschoppens anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Gesellschaft in bester Verfassung.

Präsident Udo Mondry oblag die Ehre, den zahlreichen Gästen im Festzelt Weierstraße ein Korps vorzustellen, das quicklebendig ist und sowohl qualitativ als auch quantitativ hohen Ansprüchen genügt. „Wir machen uns im Hinblick auf die kommenden Jahre keine Sorgen und sind in Richtung unseres 100. Geburtstags bestens aufgestellt“, wagte Udo Mondry, der zuvor an den 5. November 1947 als Gründungsdatum hingewiesen hatte, einen Vorausgriff auf Dinge, die in durchaus mittlerer bis weiter Zukunft liegen.

Optimistische Herangehensweise

Dass diese optimistische Herangehensweise aber keinesfalls unrealistisch ist, hatte zuvor die vielbeinige, wuselige und großartig anzusehende „Jael Bajaasch“ unter Beweis gestellt: Ob die allerjüngsten „Tippels“, die Tanzgruppe „Wilde Gilde“ oder die „Kleine Wache“ mit Bambini-Mariechen Penelope, dem Kindertanzpaar Paula und Ben sowie der Jung- und Mädchentanzgarde — Kinderpräsidentin Lorena Breyer und ihre Stellvertreterin Julie-Fee Wesemann konnten gar nicht zuviel versprechen.

Doch nicht nur auf der Bühne, sondern auch hinter den Kulissen arbeiten die Verantwortlichen der Prinzengilde an der Zukunft. „Es gibt in unseren Reihen verdiente Mitglieder und Freunde der Gesellschaft, die die Uniform nicht mehr tragen, die Prinzengilde aber dennoch unterstützen möchten“, erklärte der Erste Vorsitzende Michael Scholl.

Um diesen „vor Tatkraft strotzenden Herren“ Gelegenheit dazu zu geben, habe der Geschäftsführende Vorstand beschlossen, den Ehrenrat wieder aufleben zu lassen. „Die Mitgliedschaft ist für uns Auftrag, Verpflichtung und Ansporn, alles zum Wohl der Prinzengilde zu tun“, unterstrich Ehrenratssprecher Manfred Schönen. Selbstverständlich ließ es sich auch seine Tollität Prinz Patrick I. samt Zeremonienmeister Michael und Hofstaat nicht nehmen, den Bergrather Jecken herzlichst zum runden Geburtstag zu gratulieren.

Der karnevalistische Höchstadel rockte kurzerhand das Zelt und forderte Präsident Udo Mondry auf, den Weltmeistertitel im Triangel-Spiel zu verteidigen, was diesem Dank des unverkennbaren Anspielens des „Laridahs“ (und nicht zuletzt mangels Konkurrenz) auch mühelos gelang.

Wie breit die Prinzengilde Bergrath aufgestellt ist, zeigte sich im weiteren Verlauf des Jubiläumsfrühschoppens, der bis in den Nachmittag hinein ein abwechslungsreiches Programm bot: Die Regimentskapelle der Prinzengilde unter der Leitung von Franz-Peter Frings streckte musikalisch „Die Hände zum Himmel“ und jubilierte mit „Schön ist das Leben“.

Die „Große Wache“ mit dem Tanzpaar Melina Münstermann/Sebastian Kemper, der Tanzmarie Anna Tümmler sowie Marketenderin Anna Bamberger ließ tänzerisch keinerlei Wünsche offen. Die von Beate Mansfeld trainierte Showtanzgruppe „Op Zack“ bot den faszinierten Zuschauern ein großartiges „Himmel und Hölle“-Spektakel, die Regimetstrompeter ließen es sich nicht nehmen, ein wahrhaft furioses Finale zu „tröten“.

Hochwertige Gratulanten

Auch die weiteren Gratulanten waren hochwertig: Voll erwartungsvoller Freude empfingen Udo Mondry und die gesamte Prinzengilde mit dem Reiterkorps „Jan von Werth“ ein Aushängeschild aus der Domstadt am Rhein, das neben „Jan und Griet“ auch den Regimentsspielmannszug, Marketenderin Britta Schwadorf mit ihrem „Jong“ Florian Dick sowie die Gardisten, die den Reiter- und Korpstanz präsentierten, im Gepäck hatte. Ebenso überbrachten die KG Narrengarde Dürwiß, die KG Vicht, die KG „Schöpp op“ aus Mönchengladbach sowie das Tanzcorps Rot-Weiß Bechen ihre Glückwünsche.

(ran)