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Eschweiler: KFD ist längst kein Mütterverein mehr

Eschweiler : KFD ist längst kein Mütterverein mehr

Sich gegenseitig helfen, ermutigen und begleiten, die eigene Persönlichkeit entfalten und in Partnerschaft zu anderen zu leben, ist die Prämisse der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (KFD).

Auch der Gedanke, aus der Kraft des Glaubens zu leben und Aufgaben in der Gesellschaft, der Politik, in der Familie und dem Berufsleben zu übernehmen, ist ihr wichtig.

Gut 75 Mitglieder aus der Pfarre St. Peter und Paul scharen sich um ihre Vorsitzende Brigitte Esser zusammen, um diesen Vorhaben gerecht zu werden. Im Jugendheim traf sich ein Großteil der Mitglieder zur Jahreshauptversammlung.

Brigitte Esser ließ die Geschichte der KFD Revue passieren. Sie erinnerte an den Beginn der Gemeinschaft, vor 115 Jahren in der Pfarre als Mütterverein gegründet und nach dem Zweiten Weltkrieg in die heutige Katholische Frauengemeinschaft umbenannt.

Sie sprach aber auch von den vergangenen vier Jahren, von der Fahrt an die Mosel, der Reise in die damalige Bundeshauptstadt, von den Trips nach Kevelaer und an den Rhein nach Boppard.

Immer wieder wurde gerade zur Weihnachtszeit die über 75-jährigen Mitglieder an ihren Geburtstagen besucht. In diesem Jahr werde der Verein am Einkehrtag in „Maria Rast” teilnehmen, eine Halb- und eine Ganztagesfahrt seien geplant. Und selbstverständlich werde die KFD auch wieder Krankenvisiten machen.

Nach der Wahl, bei der Brigitte Esser als Vorsitzende, Maria Buchholz als Stellvertreterin und Kassiererin Barbara Muhr einstimmig in ihr Amt berufen wurden, ließ Versammlungsleiterin Margarete Remmert, Vorsitzende der Dekanatskonferenz, Vorschläge für die Helferinnen machen. Dies sind in den kommenden zwei Jahren Christel Emmerich, Thea Körfer, Fine Mallmann, Helene Muhr, Magdalene Piechotta, Annemarie Reicheneder und Juliane Schönen.

Eines drückt jedoch die Schultern der Verantwortlichen der KFD empfindlich: Die Mitgliederzahlen sinken, und nahezu niemand mehr sei für Weiterbildungen zu begeistern, wie sie auch von der KFD angeboten werden: „Dass sich uns so wenige jüngere Damen anschließen, wird damit zusammenhängen, dass uns immer noch der Name Mütterverein anhängt”, resümierte Brigitte Esser. Dabei sei man ein moderner Verein geworden. Bleibt zu hoffen, dass sich bei der KFD in diesem Sinne bald etwas bewegt.