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Eschweiler: Kein eigener Förster für den Stadtwald

Eschweiler : Kein eigener Förster für den Stadtwald

Der Eschweiler Stadtwald wird ab Frühjahr 2004 nicht mehr von einem eigenen Förster betreut.

Die Städte Würselen, Eschweiler und voraussichtlich auch Herzogenrath wollen sich einen Förster teilen. Amtssitz wird das Forsthaus im Eschweiler Stadtwald sein. Der Stadtwald hat 380 Hektar Fläche, in Würselen gibt es 446 Hektar Wald, in Herzogenrath 206 Hektar.

Bisher leitet Oberforstrat Christian Färber die Stadtförsterei. Er geht zum Jahresende in Pension. Zwei Monate später, Ende Februar 2004, wird auch Förster Roland Migende in Pension gehen, der bisher für den Würselener Stadtwald zuständig ist.

Im Eschweiler Rathaus war lange geplant worden, die Verwaltung des Stadtwalds dem Staatlichen Forstamt Eschweiler zu übertragen, das seinen Sitz im Broicher Hof (Stadtteil Dürwiß) hat. Politisch gewollt ist jedoch, dass die Stadt Eschweiler weiter einen „eigenen” Förster hat. Das soll sicher stellen, dass der Stadtwald vorrangig für die Naherholung der Bevölkerung da ist.

Diesen eigenen Stadtförster soll es ab dem zweiten Quartal 2004 wieder geben, auch wenn dieser Förster dann für zwei oder eventuell auch drei Reviere zuständig sein wird. Im Eschweiler Rathaus wird derzeit die Ausschreibung der Stelle vorbereitet. Die Gespräche mit Herzogenrath als dritter Kommune im Bunde laufen noch.

In der Übergangszeit wird Oberforstrat Christian Färber weiter den Stadtwald betreuen. Bürgermeister Bertram: „Ich bin ihm sehr dankbar dafür, dass er das ohne Zögern macht.”