1. Lokales
  2. Eschweiler

Karnevalssause der KG Kirchspiel: Letzte Session fürs Tanzmariechen

Karnevalssause der KG Kirchspiel : Letzte Session fürs Tanzmariechen

Schweiß, Tränen, kein Strom – die Kostümsitzung der KG Kirchspiel Lohn forderte den Aktiven auf und hinter der Bühne einiges ab und wurde dank des unermüdlichen Lohner Optimismus und Improvisationstalents zur Karnevalssause im Festzelt am Blausteinsee-Stadion.

Gerade erst hatte die befreundete Narrengarde Dürwiß mit Präsident Patrick Nowicki an der Spitze die Bühne im Lohner Festzelt bis auf den letzten Zentimeter besetzt und bei heißen Temperaturen tapfer gefeiert, da ging den „Mennekrathern“ mangels Strom die Stimme und der Sound verloren. Aber sie machten  aus der Not eine Tugend und sangen ihre eigenen Gassenhauer, bis die Kirchspiel-Techniker schließlich wieder für den richtigen Sound auf der Bühne sorgten.

Während der „Tulpenheini“ aus dem belgischen Eynatten mit Gag-Klassikern den Eisbrecher des Abends gab, gelang es „Schlabber & Latz“ zu später Stunde in bemerkenswerter Weise sich Gehör zu verschaffen mit ihren Anekdoten aus dem Eheleben. Prinz Paulo I. riss sein närrisches Volk ebenso von den Stühlen wie die Komiteetanzgruppe und Lohner Showtanzgruppe „The Lightnings“.

Doch der Star des Abends sollte Jill Ganser sein. Das Tanzmariechen, das vergangene Session in über 60 Auftritten das Aushängeschild des Kirchspiels war, feierte seinen letzten Auftritt als aktive Tänzerin in weiß und rot. Nach 18 Jahren auf der Bühne hängt die deutsche Vizemeisterin der Rheinischen Karnevals-Korporationen von 2017 ihre Tanzstiefel endgültig an den Nagel und wurde von ihren Lohner Tanzkollegen tränenreich verabschiedet.

Mit den „echten Fründen“ stand dann jedoch wieder Frohsinn auf dem Programm und das Karnevalsfieberthermometer schoss ein letztes Mal in die Höhe.

(vr)