Eschweiler: Karnevalsgrößen singen für guten Zweck

Eschweiler: Karnevalsgrößen singen für guten Zweck

„Jede Jeck is anders“ — der Name der Veranstaltung ist Programm. Gleich eine Reihe von namhaften Künstlern ist dabei, wenn sie am 2. Februar um 19 Uhr in der Festhalle Dürwiß Premiere feiert und fortan immer am Donnerstag drei Wochen vor Karneval über die Bühne gehen soll.

Veranstalter Daniel Koczyba vom gleichnamigen Sanitätshaus hatte die Idee, die Freude am Karneval mit einem Wohltätigkeitsevent zu verbinden: „Jede Jeck is anders“ war geboren.

Die Schirmherrschaft der von Marc Engelhardt moderierten Sitzung hat Komiteepräsident Norbert Weiland übernommen. Dies aus gutem Grund: Denn ein Teil des Erlöses soll an die Nachwuchsarbeit im Eschweiler Karneval gehen.

Am Ende der Veranstaltungen sollen auch der Kinderschutzbund, der Verein „Lichtblicke“, der an Krebs erkrankte Kinder unterstützt und den Familien den Alltag mit der schweren Krankheit erleichtert, sowie der Förderverein Onkologischer Schwerpunkt Eschweiler einen Scheck erhalten. Damit die Summe entsprechend groß ist, gewann Daniel Koczyba weitere Sponsoren.

Das Programm kann sich wahrlich sehen lassen: Mit Cat Ballou („Et jitt kei Wood“), Querbeat („Tschingderassabum) und Kuhl un de Gäng („Isch han dä Millowitsch jesinn“) wurden drei namhafte Bands des Kölner Karnevals verpflichtet.

Auch in der Bütt‘ geht es prominent zu. Markus Krebs kennen viele auch als Solokünstler im Kulturzentrum Talbahnhof. Wenn Volker Weininger als „Sitzungspräsident“ zu neuen Promillesphären aufbricht und Frank Lorenz mit Affe Charly witzelt, dann wird es kein Halten mehr geben.

Die Eschweiler Farben halten die Höppe Kröetsch und das Trompeterkorps Die Kaafsäck hoch. Von den Eschweiler Karnevalsgesellschaften grüßen die Mariechen und Tanzpaare des Karnevalskomitees. Natürlich wird auch Tollität Ralf II. und sein Zeremonienmeister Georg mit Gefolge zur Audienz bitten. Die musikalische Begleitung übernimmt die HSO-Band.

Völliges Neuland betritt Daniel Koczyba mit der Veranstaltung nicht: Er saß im Jahr 2011 als Vertreter der neutralen Bürgerschaft im Prinzenwahlausschuss, der Alfred Wings zum Narrenherrscher wählte. In dieser Session lernte er im Gefolge bei zahlreichen Veranstaltungen den Karneval schätzen. In dieser Zeit keimte die Idee auf, eine Benefizveranstaltung auf die Beine zu stellen. Diese Idee setzt er nun in die Tat um.

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