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Eschweiler: Kämmerer Knollmann: „Wie verzweifelt muss die UWG doch sein ...”

Eschweiler : Kämmerer Knollmann: „Wie verzweifelt muss die UWG doch sein ...”

Im Detail will Kämmerer Manfred Knollmann auf die Vorwürfe der UWG nicht eingehen. Darf er auch gar nicht: Denn das, was die Unabhängigen am Montag an die Öffentlichkeit trugen, stammt aus einer nichtöffentlichen Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses in der vergangenen Woche.

Knollmann: „Wie verzweifelt muss die UWG doch sein, wenn sie nun schon versucht, Themen aus einer nichtöffentlichen Sitzung zum vermeintlichen Wahlkampfschlager aufzublasen.”

Und dies mit völlig falschen Zungenschlägen: In der Sitzung sei es nämlich keineswegs um die jetzt von der UWG zur Überprüfung angeprangerten „Geschäftsbeziehungen” zwischen Stadt und Wirtschaftsbetrieben begangen („Die sind wasserdicht, da waren bei Gründung der WBE genügend Anwälte mit befasst.”), sondern um ein noch fehlendes konkretes Leistungsverzeichnis.

„In den Vereinbarungen mit den WBE steht zum Beispiel, dass die WBE das Straßenbegleitgrün in der Mitte der Indestraße regelmäßig zu schneiden habe. Was nicht da steht, ist, was "regelmäßig" bedeutet. Generell alle 14 Tage oder bei einer bestimmten Höhe oder was auch immer... So etwas muss geregelt werden. Da müssen die Vereinbarungen auf vernünftige Füße gestellt werden.”

Auch die von der UWG angeprangerte Doppelfunktion von Manfred Knollmann als Kämmerer der Stadt und Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe sei kein Thema, versichert Knollmann: „Ich habe das seinerzeit prüfen lassen: Das ist nicht nur zulässig, sondern weithin gängige Praxis. Dennoch habe ich mich gegenüer dem Rechnungsprüfungsausschuss verpflichtet, als Kämmerer keine Anordnungen zu treffen, die die WBE betreffen.”

Manfred Knollmanns knappes Fazit zu den wiederholten Vorwürfen und Unterstellungen der Unabhängigen-Fraktion: „Völliger Blödsinn!”