Eschweiler: Junges Taekwondo-Ass: Alina tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter

Eschweiler: Junges Taekwondo-Ass: Alina tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter

Taekwondo-Sportlerin Alina Steiner (9) kämpft für die TSG Eschweiler erst seit Mitte 2014 und hat bis heute an 22 Turnieren innerhalb Deutschlands teilgenommen. Davon stand Alina 19 Mal im Finale, von denen sie 13 Mal als Siegerin hervorging. Auf den 3. Platz schaffte sie es drei Mal.

Höhepunkt war das Jahr 2015, wo Alina in allen elf Turnieren im Finale stand und elf Mal als Siegerin die Kampffläche verließ. Internationaler Jugend-Cup, Landesmeisterschaft, Internationale NRW Masters und der Euregio-Cup waren die bedeutsamsten Siege. Als Krönung wurde sie dann in „Eschweiler Sportlerin des Jahres“.

Seit 2016 ist sie in die nächst höhere Altersstufe aufgestiegen (neun bis elf Jahre) wo sie an sieben Turnieren teilnahm und bis jetzt drei Mal den 1. Platz, drei Mal den 2. und einmal den 3. Platz erkämpfte.

Highlights in diesem Jahr, das als Lehrjahr vom Trainer angesehen wird, waren die Turniere Berlin Open, World Childrens Cup, Saarland Open und der Bodensee-Cup sowie im November der erste Auslandseinsatz in Rotterdam.

Das Talent und Potenzial hat sie eindeutig von der Mama (Sportlerin des Jahres 2001, 5 Mal Deutsche Meisterin, sieben internationale Titel, fünf Einsätze für Deutschland) geerbt, selbst eine begnadete Wettkämpferin, die in der Deutschen Nationalmannschaft wegen Knieschaden nicht an den Olympischen Spielen, wofür sie qualifiziert war, teilnehmen konnte.

„Etwas Großes“

Auch ihre beiden Geschwister (zwei Jahre jünger) konnten sich schon die ersten Medaillen erkämpfen. „Natürlich würdigen wir auch die anderen Wettkämpfer der TSG, aber niemand ist zur Zeit auf dem Weg, etwas Großes wie die Olympischen Spiele zu erreichen“, so der Trainer. Alina jedoch schon. Es fehle jedoch ein Leistungszentrum, in dem die Wettkämpfer optimal auf die Turniere vorbereitet werden. Diesbezüglich sei man mit der Stadt im Dialog.