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Eschweiler: Junge Bands lassen Burgwände wackeln

Eschweiler : Junge Bands lassen Burgwände wackeln

Die beiden Bands „Dead End Ticket” und „Disturb” planen und organisieren das erste „Kinzweiler Burg Rock Festival - CastleMania”.

Aus einer Idee, die schon lange in den Köpfen der Jungs herumirrte, wurde ein Konzept, und jetzt gibt es einen handfesten Stichtag: Für den 17. Juli 2004 ist das Rockfestival rund um die Kinzweiler Burg angesetzt, bisher stehen sieben Bands auf dem „Time-Table”.

Nicht einfach, aber spaßig

Was im Frühjahr 2004 begann, findet in knapp einem Monat seinen Höhepunkt. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Rudi Bertram und in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt haben die beiden Bands Sponsoren organisiert, Flyer entworfen, technische und rechtliche Fragen geklärt, sowie Pläne und Listen gestaltet. „Es ist nicht einfach ein solches Festival auf die Beine zu stellen, aber es macht riesigen Spaß”, so Mitorganisator Mario Irrmischer.

Die Musikstilrichtung ist breit gefächert, neben dem traditionellen Rock und Punkrock erwartet die Besucher Cross-over, Alternative und Emo. „Es ist wichtig, viele Jugendliche und Musikbegeisterte anzusprechen, deswegen auch die verschiedenen Stilrichtungen”, erklärt Fabian Kamp, Mitorganisator.

Auftreten werden neben den organisierenden Bands „Open Fire”, „Jean-Pierre-Jaques et Cloudine”, „Mindless Tadpole”, „New Noise Crisis” und „Antropologize”. Sie stammen aus Eschweiler und der Umgebung.

Newcomer und alte Hasen

Bei einem Vortreffen zur Klärung organisatorischer Fragen zeigten sich alle guter Dinge: „Wir freuen uns schon total auf unseren Gig, hier vor der Kinzweiler Burg”, meinten die Mitglieder der Bands. Neben einigen Newcomergruppen präsentieren sich auch Bands, die es schon seit mehreren Jahren gibt.

„Wir organisieren dieses Festival unter anderem, um eine Basis für eine junge Eschweiler Musikszene zu schaffen. Daher arbeiten wir mit verschiedenen regionalen Bands zusammen, um uns gegenseitig zu unterstützen”, so Fabian Kamp. Auch er zeigt sich stolz über die Fortschritte, es zehre aber an den Nerven, „das Kind in trockene Tücher zu wickeln”.

Nicht nur die Stilrichtungen sind facettenreich, auch die Themen, die in den Liedern der einzelnen Bands aufkommen, variieren stark. Wo die einen Bands eher wert auf den „Spaßeffekt” legen, schaffen andere Bands kritische Liedtexte. Wieder andere schreiben Texte über die „Kommunikation” und was das bedeutet, diesbezüglich sollen wir uns überraschen lassen.

Auch eine eigene Internetseite haben die Organisatoren eingerichtet (www.castlemania.de.ms). Karten sind über das Internet bei den Organisatoren und selbstverständlich an der Abendkasse erhältlich.