Eschweiler: Jugendforum tagt im kommenden Jahr

Eschweiler: Jugendforum tagt im kommenden Jahr

Im Grundsatz sind sie sich einig, allerdings die Wege zum Ziel sind unterschiedlich: Die Rats­parteien wollen junge Menschen stärker an politischen Entscheidungen in der Stadt beteiligen.

Während die CDU allerdings ein Jugendparlament nach dem Vorbild anderer Städte bevorzugen, wählt die SPD den Weg eines Jugendforums. „Wir setzen das um, was die jungen Menschen in Eschweiler sich gewünscht haben“, sagte Ugur Uzungelis (SPD) im Jugendhilfeausschuss am Donnerstagabend im Ratssaal. Letztlich stimmten alle Parteien zu.

Am Freitag legte die CDU nach und kritisiert in einer Mitteilung die Verwaltung: „Wir bedauern, dass die Verwaltung es nach 17 Monaten noch immer nicht geschafft hat, der Politik die Prüfung und Bewertung verschiedener Partizipationsmöglichkeiten vorzustellen, so dass eine grundsätzliche Diskussion über die Beteiligung von Jugendlichen in unserer Stadt entstehen kann“, schreibt Mark Pützer.

Die Vorlage liste lediglich bestehende Projekte der Mobilen Jugendarbeit auf, die man ausdrücklich begrüße. Zu befürworten sei ebenfalls die Vorstellung verschiedener Beteiligungsformate in der Arbeitsgruppe Jugendpartizipation, so dass „auch die Politik über Vor- und Nachteile der verschiedenen Alternativen hätte sprechen können“, heißt es in dem Schreiben.

Die Arbeitsgruppe Jugendpartizipation soll nun ein Jugendforum ausrichten und ein Konzept erarbeiten, das dem Jugendhilfeausschuss im ersten Halbjahr des kommenden Jahres vorgestellt werden soll.

(pan)