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Eschweiler: Jugend liebt die Stadtbücherei

Eschweiler : Jugend liebt die Stadtbücherei

„Die Stadtbücherei Eschweiler”, so deren Leiterin Christine Rohe bei der Vorstellung des Stadtbücherei-Jahresberichts 2003 im Kulturausschuss, „kann auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr zurückblicken.”

Zwei Projekte hob Christine Rohe besonders hervor. Zum einen wurden im Frühjahr 2003 zunächst die Erwachsenenbücherei komplett und anschließend die Kinderbücherei in Teilen umgestaltet. Zum anderen setzte die Stadtbücherei im zweiten Halbjahr 2003 erfolgreich das Projekt „Laufen, Sprechen, Lesen, Leben” um.

Christine Rohe hierzu: „In zahlreichen Veranstaltungen, Vorträgen und Workshops, die sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder richteten, wurden Voraussetzungen und Bedingungen für eine erfolgreiche kindliche Entwicklung und frühe Förderung aufgezeigt, diskutiert und am praktischen Beispiel demonstriert.”

1660 Teilnehmer

Insgesamt 1660 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nahmen an den Veranstaltungen des Projektes teil, zu dem auch eine Dokumentation erschienen ist. Die Anzahl der Besucher der Stadtbücherei ist im vergangenen Jahr um 6,8 Prozent gestiegen, genau 65.810 Personen wurden gezählt. Die Zahl der aktiven Leser liegt bei fast 4000. Um 59 Prozent, nämlich von 39 auf 62 konnte die Anzahl der Veranstaltungen und Klassenführungen gesteigert werden.

Ansonsten lautete die oberste Devise der Stadtbücherei wie in den Jahren zuvor auch schon: Sparen, Sparen, Sparen. Für Neuanschaffungen standen weniger Mittel als im Vorjahr zur Verfügung.

Erfolgreiches Wirtschaften

Genau 4,59 Euro pro Einwohner konnten im Durchschnitt ausgegeben werden. Der Zuschussbedarf verringerte sich von 4,35 Euro in 2002 auf 3,68 Euro pro Einwohner in 2003. Möglich wurde dieses erfolgreiche Wirtschaften bei knappen Kassen durch die Bewilligung von Drittmitteln.

Fast die Hälfte der aktiven Nutzer der Stadtbücherei ist unter 18 Jahre alt, 29 Prozent sind sogar unter zwölf.

„Die Stadtbücherei”, so Christine Rohe, „wird sich im Bereich Leseförderung weiterhin vorrangig engagieren und besonderes Augenmerk auf die Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche legen.”

Stadtgeschichte

Weitere Schwerpunkte seien neben der Leseförderung die Bereiche Medien- und Informationsbeschaffung sowie Medienerschließung. Unter anderem soll von den Mitarbeitern der Stadtbücherei die „Schriftenreihe” des Eschweiler Geschichtsvereins mit ihren Einzelbeiträgen erfasst und über Schlagworte erschlossen werden.