Eschweiler: Jubiläumssitzung: Grüne Funken feiern mit Besuch aus Köln

Eschweiler: Jubiläumssitzung: Grüne Funken feiern mit Besuch aus Köln

Auf der ersten Sitzung der Grünen Funken hätte wohl niemand gedacht, dass daraus die Grüne Hölle von Eschweiler wächst. Wer mittlerweile einen Stuhl ergattern möchte, muss früh da sein.

Das hätte auch Gründungspräsident Ewald Sparwasser nicht gedacht. Nach 15 Jahren Pause führte er als Interimspräsident durch den Abend und konnte die Vereinsverwandlung von der Bühne aus gesehen wohl selber kaum fassen.

Zum Jubiläum ging es auf der Kultsitzung mit ordentlich Konfetti und Publikumsunterstützung gewohnt drunter und drüber zu. Technikpannen oder Überbrückungs-Polonaisen zwischen Programmpunkten gehören eben zur sympathischen Art des Vereins.

Dieser hat in den vergangenen 33 Jahren eine ganze Schar an treuen Fans gewonnen, die zum Jubiläum zwei Programmpunkte spendierten. Die Sitzung eröffnete das Schönste, was Eischwiele zu bieten hat und wurde beendet vom Schönsten, was Kölle zu bieten hat.

„Stamm-Tisch 2“ organisierte die Inde-Singers, Ehrensenatoren und Unterstützer ermöglichten den Aufmarsch der Gesellschaft Jan von Wehrt. Wohl niemand hätte dies für möglich gehalten, bis der Kölner Reiterkorps die Aula der Realschule Patternhof um Viertel vor Eins am Sonntagmorgen wahrhaftig füllte. „Die kommen doch nicht wirklich?“, hörte man einige Besucher fragen. Doch, sie kamen. Allerdings mit etwas Zeitverzug.

In der Grünen Hölle kein Problem: Alfred Wings stand sowieso noch auf der Bühne, wurde von „Kinderkommunion“-Gesang durch den Saal getragen und kapitulierte nach einem sensationellen Mix seiner Meister-Stücke. „Ich kann nicht mehr, ich habe fertig.“

Vorher gab es schon einiges an Jubiläums-Besuch: Echte Frönde Stolberg, Fidele Trammebülle, Lustige Reserve, Ulk Hehlrath, Narren- und Piratengarde Vicht und Prinz René I. mit seiner Entourage. Die Bösen Buben halfen mit Mariechen Julia Lenzen aus, da die Grünen Funken in diesem Jahr keine eigene Tanzkraft auf der Bühne hatte. Dafür gab es eine grüne Premiere, denn der Verein konnte stolz eine eigene Kapelle präsentieren.

Und dann gab es noch Freudentränchen: Helene Mehr wurde mit dem Goldenen Stadtwappen ausgezeichnet, Ulk Hehlrath ernannte Klaus Mehr zum Ehrenzeremonienmeister, für Gerdi Kaul gab es den Silbernen Stern und für Jakob Bündgen die BDK-Verdienstmedaille in Silber.

(thd)