Eischwiele-Ost: Jecker Nachwuchs zieht mit alle Mann durch Ost

Eischwiele-Ost : Jecker Nachwuchs zieht mit alle Mann durch Ost

Was wäre die Eischwiele Fastelovend ohne ihren närrischen Nachwuchs? Ganz klar, nur halb so schön! Donnerstagmorgen bewiesen die Kinder, dass sie nicht aus Zucker sind und auch schlechtes Wetter ihrer Vorfreude auf den Karneval keinen Abbruch tun kann. Und so versammelten sich in aller Herrgottsfrüh rund 800 kleine und große Jecken, um (zum 14. Mal) den Ortsteil Eschweiler-Ost in ein buntes Farbenmeer zu tauchen.

Richtig schön herausgeputzt hatten sich die Mädchen und Jungen der Eduard-Mörike-Schule, des Kindergartens Herz Jesu, der Awo-Kindertagesstätten Wunderland und Schatzkiste und natürlich noch viele andere mehr. Und weil es so richtig knackig kalt war, hatten sich die meisten in ein kuschelig warmes Kostüm geworfen. Es war schon ein imposantes Bild, als die bunt kostümierten Knirpse — viele als Löwen, Bären, Elefanten verkleidet — durch ihren Stadtteil zogen und ordentlich Kamelle warfen.

„Ihr seid doch nicht aus Zucker!“

Doch noch vor Zugbeginn hatte sich erst einmal hoher Besuch angesagt: Prinz René I. und Zeremonienmeister Daniel reisten mit einem riesigen Prinzentross und dem Karnevalskomitee an, um in Eschweiler-Ost den Kengerzoch und den Straßenkarneval zu eröffnen. Und auch Bürgermeister Rudi Bertram nahm sich die Zeit, die kleinen Jecken zu begrüßen: „Ich bin extra hier her gekommen, um Euch zu sagen, dass es heute nicht regnet (na ja, das war wohl nichts, Herr Bürgermeister!).

Lasst Euch nicht verrückt machen, feiert schön. Und selbst wenn ein paar Regentropfen kommen: Ihr seid ja nicht aus Zucker! Und nun könnt Ihr Euch freuen, denn es ist etwas Besonderes, wenn der Prinz kommt“, kündigte der Bürgermeister den Narrenherrscher mit seinem Zeremonienmeister an. Schließlich hat man nicht alle Tage den närrischen Hochadel im Dorf. Prinz René I. und Zeremonienmeister Daniel begrüßten die Kinder aufs Herzlichste und ließen gemeinsam mit den Kindern lautstark jubelnd und mit einem „dreemol Alaaf“ die Eischwiele Fastelovend hochleben.

Und dann musste sich Seine Tollität aber auch schon wieder zum nächsten Termin verabschieden und so setzte sich dann der närrische Kindertreck noch regenfrei in Bewegung in Richtung Sternheimstraße, Pfarrer-Appelrath-Straße, Moselstraße, Oststraße, Eduard-Mörike-Platz, Eduard-Mörike-Straße, Wardenslinde, Königsberger Straße, Allensteiner Straße, Tilsiter Straße, Elbinger Straße, Danziger Straße, Allensteiner Straße, Königsberger Straße, Gartenstraße, Wardenslinde zurück zur Schule.

Bewegung tat jetzt gut, denn bei ziemlich knackig kalten Temperaturen konnte man nicht lange still stehen. Leider fing es kurz nachdem der Kinderzug gestartet war, an zu regnen. Doch die Kleinen zeigten sich von ihrer besten Seite und harrten bis zum Schluss aus. Für die musikalische Begleitung sorgten der Trommler- und Pfeiferkorps aus Röhe, die Fanfarentrompeter Nothberg und das Eschweiler Blasorchester.