Investor arbeitet an Plänen für Eschweiler Eissporthalle

Investor arbeitet an den Plänen : Im Fall Eissporthalle „tut sich nicht nichts“

Mit der Situation an der August-Thyssen-Straße ist Hermann Gödde alles andere als zufrieden, weil das Areal rund um die seit Frühjahr 2009 leer stehende Eissporthalle teilweise stark vermüllt ist.

Das sagte er im Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss am Donnerstagabend. Der Technische Beigeordnete der Stadt reagierte auf eine Anfrage der CDU-Fraktion, die wissen wollte, wann sich dort denn etwas tut – schließlich ist der Bebauungsplan für eine künftige Wohnbebauung bereits im Juni 2016 gefasst worden.

Gödde betonte aber immerhin: „Es tut sich auf jeden Fall nicht nichts.“ Damit meint der Technische Beigeordnete, dass der Eigentümer mittlerweile in fortschreitenden Gesprächen mit einem Investor sei, der auch bereits an den Plänen für das Gebiet der 3300 Quadratmeter großen Eissporthalle im Westen der Stadt arbeite. „Die Bebauung wird aus sozialem Wohnungsbau und frei zu finanzierenden Wohnungen bestehen“, sagte Gödde.

Ein Antrag auf einen Abriss der Halle sei aber noch nicht bei der Verwaltung eingegangen. Wann der Bau beginnt und wann dieser abgeschlossen ist, bleibt also weiter offen. 2016 hatten Politik und Verwaltung gehofft, dass der mehrgeschossige Bau zwischen Schwimmhalle, Jahnbad und August-Thyssen-Straße ab dem Jahr 2017 realisiert wird.

(cro)
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