Indeland: Indeland-Familie nimmt Merzenich auf

Indeland: Indeland-Familie nimmt Merzenich auf

Die Familie wächst weiter: Die Gemeinde Merzenich ist mit sofortiger Wirkung als assoziiertes Mitglied in die Entwicklungsgesellschaft Indeland aufgenommen worden. Das Votum der Gesellschafterversammlung war ebenso einstimmig wie zuvor der Beschluss des Merzenicher Gemeinderates.

In der Vergangenheit waren mit Langerwehe, Linnich und Niederzier drei weitere Kommunen zur Indeland-Familie gestoßen, die sich die Gestaltung der Tagebaunachfolgelandschaft zur Aufgabe gestellt hat.

„Der Mitgliederzuwachs ist einerseits eine Bestätigung unserer bisherigen Arbeit, andererseits erhält unsere Stimme dadurch nun noch mehr Gewicht. Das ist sehr positiv, denn schließlich arbeiten wir Indeländer ganz konkret an der zukunftsweisenden Umgestaltung der Region rings um den Tagebau Inden”, freut sich Landrat Wolfgang Spelthahn, Aufsichtsratsvorsitzender der Entwicklungsgesellschaft.

Der Kreis Düren sowie Aldenhoven, Eschweiler, Inden, Jülich waren 2006 die Gründungskommunen der Entwicklungsgesellschaft. Langerwehe, Linnich und Niederzier stießen zunächst als assoziierte Mitglieder dazu und sind seit Jahresbeginn voll integriert. Grundsätzlich können alle Kommunen, die an der Gestaltung der Region aktiv mitwirken wollen, aufgenommen werden.

Die EuRegionale 2008 hatten die Indeländer genutzt, um erste Impulse für die Neuausrichtung der Region nach dem Ende der Kohleförderung um das Jahr 2030 zu setzen. Mit der 36 Meter hohen Aussichtsfigur „Indemann” auf der Goltsteinkuppe hat der landschaftliche Wandel mittlerweile auch sein Wahrzeichen.