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Eschweiler: In Dürwiß wird es auf den Nebenstraßen eng

Eschweiler : In Dürwiß wird es auf den Nebenstraßen eng

Am Montag hat in Dürwiß Verkehrschaos geherrscht. Und dies mit Ansage, denn bis Samstag bleibt die Jülicher Straße gesperrt. Der Kreis erneuert dort die Fahrbahndecke - allerdings nur teilweise - und leitet den Verkehr über Hans-Böckler- und Lindenstraße.

Vor allem in letzterer zwängten sich am Montag zu den Stoßzeiten die Fahrzeuge, obwohl dort für die Dauer der Bauarbeiten ein absolutes Parkverbot gilt.

Auch der Bus muss einen Umweg in Kauf nehmen. Dies gilt auch für schwere Fahrzeuge, was vor allem die Anwohner der betroffenen Straßen nicht erfreut. „Ich wurde bereits angesprochen: Nach dieser Baustelle ist die Hans-Böckler-Straße endgültig kaputt”, berichtet der Dürwisser FDP-Stadtverordnete Konstantin Theuer. Die Bürger fürchten, dass die ohnehin schon löchrige Fahrbahndecke weiter geschädigt wird.

Abschnittsweise

Leidtragende in Dürwiß sind zudem die Geschäftsleute an der Jülicher Straße. Einige weisen mit Schildern an der Absperrung darauf hin, dass man mit dem Fahrzeug zumindest ihr Geschäft erreichen könne. Dies gilt aber sicher nicht für die gesamte Woche, denn die Bauarbeiten gehen Abschnittsweise voran. Der Start erfolgte am Morgen an der Einmündung der Hans-Böckler-Straße, am Samstag sollen die Arbeiten an der Lindenstraße enden.

Ein solch kurzfristiges Ende ist in Kinzweiler nicht in Sicht. Dort kommt es auf der Kirchstraße immer wieder zu gefährlichen Situationen, wie der dortige CDU-Ortsverband moniert. Die unübersichtliche Kurve am Ortsausgang nach St. Jöris hindert viele Autofahrer nicht daran, ihren Wagen an der Straßenseite zu parken. „Autofahrer müssen dort eine 40 m lange Blindfahrt absolvieren, weil der Gegenverkehr nicht sichtbar ist”, so Willi Bündgens. Schon vor Jahren habe man dies der Stadt mitgeteilt: Das Ordnungsamt wurde sofort tätig und führte Gespräche mit Anwohnern. Die Situation sei so für kurze Zeit entschärft worden, berichtet Bündgens.

Ausgesprochen eng

Wer die S-Kurve am Ortseingang passiert hat, begibt sich 200 m weiter in eine neue gefährliche Situation, denn die Kirchstraße erweist sich vor allem am Fuß der Pfarrkirche als ausgesprochen eng. „Auf der rechten Seite parken lange Fahrzeugschlangen ohne Einfahrmöglichkeiten und der Gegenverkehr besteht in der Regel auf sein Vorfahrtsrecht”, schildert Bündgens. Die Folge: „erhebliche Verkehrsbehinderungen, Bremsmanöver und Rückwärtsfahrten”.

Dort scheint ein Lösung jedoch sehr problematisch. Die Anwohner wollen einen wohnungsnahen Parkplatz natürlich erhalten. Auch die Stadt gewinnt der Regelung Positives ab, schließlich bremsen die parkenden Fahrzeuge und der Gegenverkehr Raser aus. Dennoch setzen sich die Christdemokraten dafür ein, dass dort in Teilen nicht mehr geparkt werden darf.