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Eschweiler: Im selbst gebauten Haus spielt’s sich besser

Eschweiler : Im selbst gebauten Haus spielt’s sich besser

Kinder und Jugendliche aus Eschweiler-Ost weihten am Mittwoch offiziell die Blockhütte ein, die sie in den vergangenen Wochen unter fachkundiger Anleitung geplant und gebaut hatten.

„Wir haben etwas geschaffen, was wir vor sechs Monaten noch nicht für möglich gehalten haben”, freute sich Projektkoordinator Herbert Brüßeler.

Der Bau der Blockhütte war vom Bundesprogramm „LOS - Lokales Kapital für soziale Zwecke” gefördert worden. Ziel des Programms ist es, die soziale und berufliche Integration der Menschen im Stadtteil zu verbessern.

„Viel gelernt”

Die am Bau der Blockhütte beteiligten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zeigten am Mittwoch, dass das Projekt gelungen ist. „Wir haben in dieser Zeit alle viel voneinander gelernt”, bestätigten die jungen Leute. Und auch in Zukunft soll durch die Blockhütte die Integration gefördert werden: Sie soll deutschen und ausländischen Jugendlichen als Treffpunkt dienen.

Deshalb wandte sich Bürgermeister Rudi Bertram am Mittwoch mit einer Bitte an die jungen Leute: „Sorgt dafür, dass die Blockhütte auch in Zukunft in Ordnung gehalten wird. Dies liegt jetzt in eurer Verantwortung.” Bertram lobte besonders die Tatsache, dass sich die Kinder und Jugendlichen direkt und praktisch in das Projekt mit einbringen konnten.

Nachdem eine erste Gruppe die Blockhütte entworfen hatte, war eine zweite Gruppe der Spiel- und Lernstube Maasstraße für den eigentlichen Bau zuständig.

Beratung von Fachleuten

Holz wurde ausgewählt und wieder verworfen, Balken wurden geprüft, Seitenwände gezimmert, Dachbretter zugeschnitten. Erfahrene Handwerker berieten die Jugendlichen dabei.

Vor anderthalb Wochen war es dann soweit - die Außenwände konnten aufgebaut und das Dach fertig gestellt werden. Dies alles geschah weitgehend durch die Jugendlichen vor Ort unter den Anleitungen der Handwerksmeister.

Herbert Brüßeler bedankte sich bei der Einweihung bei den vielen Beteiligten, die durch ihren Einsatz den Bau der Blockhütte ermöglicht hatten. Und schon am Mittwoch fanden sich die ersten Jugendlichen dort zu einem gemeinsamen ersten Treff zusammen. Jetzt wünschen sich alle Beteiligten, dass dies auch in Zukunft so bleibt.