„Weisweiler sucht den Superstar“: Im Jugendheim White Castle kommen kleiner Sänger groß raus

„Weisweiler sucht den Superstar“ : Im Jugendheim White Castle kommen kleiner Sänger groß raus

Musikalisch ging es vergangenen Samstag im Jugendheim White Castle in Weisweiler zu. Dort startete zum dritten Mal der Songcontest „Weisweiler sucht den Superstar“.

Dieser wurde vom Jugendleiter Armin Mannich und der Leiterin der Musikgruppe „Little Dragons“, Claudia Schiffer, organisiert. Sie selbst saß auch in der Jury- zusammen mit Hendrik Gilles und Lukas Bauer von den Streetkids und dem Sänger und Songwriter Amin Afify.

Acht Teilnehmer, dabei auch ein Duo, zwischen 7 und 15 Jahren wagten sich vor die Jury. Von Adele bis Namika war doch eine beachtliche Liedauswahl mit einigen anspruchsvollen Nummern dabei. Alle Kinder traten nacheinander auf und bekamen von der Jury eine individuelle Rückmeldung. Diese zog sich nach allen Auftritten kurz zur Beratung zurück. In der Zeit konnten sich alle anwesenden Kinder und Eltern am gespendeten Kuchenbuffet stärken.

Und dann standen die Gewinner fest. Amin Afify betonte dabei, dass es eine knappe Entscheidung sei.

Den dritten Platz belegte Lena Würfel, sie hat „Ich bin doch keine Maschine“ von Tim Bendzko gesungen. Auf dem zweiten Platz landete Henrick Weins, der „Paradise“ von Coldplay sang. Den ersten Platz sicherte sich Greta Roßbruch, die „Country Roads“ von John Denver sang und sich dabei selbst mit der Gitarre begleitete. Sie selbst spielt seit einigen Jahren Gitarre und singt dabei.

Für die Jury hatte das Lied eine besondere Bedeutung, denn sowohl bei Amin Afify als auch Claudia Schiffer war dieses Lied eines der ersten, das sie auf der Gitarre lernten.

Überraschung: Jury performt auch

Am Ende gab es noch eine Überraschung: Die gesamte Jury stellte ihr Gesangstalent unter Beweis. Alle zusammen sangen das Lied „Somebody that I used to know“ von Gotye und spielten dazu Gitarre. Alle Teilnehmer dürfen nun bei einem Vocal-und Percussion Workshop, der von Claudia Schiffer geleitet wird, mitmachen.

Armin Mannich, Jugendleiter der offenen Kinder-und Jugendarbeit in der evangelischen Kirche Weisweiler-Dürwiß, erzählte, dass die Spenden, die an diesem Nachmittag eingenommen wurden, an die Aktion Lichtblicke und an den Kinderschutzbund in Eschweiler gingen. Außerdem sei der Sinn bei diesem Songcontest, dass der Spaß und die Freude am Singen vermittelt würden und den Kindern Wertschätzung für ihren Mut gezeigt würde. Es ginge eben auch anders als bei den Contesten im Fernsehen, bei denen die Teilnehmer teilweise von der Jury beleidigt würden für ihr Gesangstalent.

Die Kinder, die Zuschauer und Eltern hatten an diesem Nachmittag sichtlich Spaß und es wurde so manches bisher unscheinbares Gesangstalent entdeckt.

(lm)