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Außerschulischer Lernort: Im Eschweiler Kirschenhof kehrt bald Leben ein

Außerschulischer Lernort : Im Eschweiler Kirschenhof kehrt bald Leben ein

Corona und der gemeine Hausschwamm verzögerten die Sanierungsarbeiten an dem historischen Gebäude an der Dürener Straße in Eschweiler. Nun soll das einst gräfliche Anwesen zum Ende des Jahres fertig sein – mit pädagogischer Nutzung.

Eine aufwendige Schwammsanierung und coronabedingte Ausfälle von verschiedenen Gewerken haben den Einzug in den Kirschenhof um viele Monate verzögert. Doch nun geht es laut Hermann Gödde voran. Der Erste und Technische Beigeordnete der Stadt Eschweiler ist zuversichtlich, dass das historische Gebäude an der Dürener Straße zum Ende des Jahres vom Keller bis zum Dach durchsaniert ist und endlich mit Leben gefüllt werden kann.

Der südliche Gebäudekomplex des gräflichen Anwesens aus dem 17. Jahrhundert, eigentumsrechtlich der Stadt zugeordnet, soll in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein als „Haus der Geschichte und Kultur“ sowie als außerschulischer Lernort genutzt werden.

Um die Museumsidee mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu unterlegen, entwickelte ein in Aachen ansässiges Büro für technikhistorische Forschung und Beratung anhand der gegebenen Rahmenbedingungen und auf Kosten des Eschweiler Geschichtsvereins ein Grobkonzept für das Museum, das zurzeit noch um ein Feinkonzept eines Fachbüros aus Bonn ergänzt wird und der Stadt Eschweiler vorgelegt werden muss. „Ziel der Stadt ist es, ein Museum für jung und alt zu integrieren, das die Geschichte unserer Stadt und viel Wissen vermittelt“, sagt Hermann Gödde.

(irmi)