Eschweiler: IGP wächst zwischen Autobahn und RWE-Werkstatt

Eschweiler: IGP wächst zwischen Autobahn und RWE-Werkstatt

Der Industrie- und Gewerbepark (IGP) zwischen Weisweiler und Dürwiß wächst und wächst. Jetzt plant die Stadt bereits den sechsten Bauabschnitt. Die bisher erschlossenen Flächen sind zu einem großen Teil belegt und von Firmen bebaut.

Erweitert werden soll der IGP um eine 16 Hektar große Fläche im Süden, unterhalb einer waldbestandenen Geländekante. Das Gebiet reicht dann vom jetzt schon bestehenden Gewerbegebiet an der Hermann-Hollerith-Straße bis an die Autobahn und von der neuen Landstraße 11 bis an die Lehrlingswerkstatt der RWE (früher Rheinbraun-Werkstatt).

Die Stadtverwaltung spricht von einer „hervorragenden Lage zwischen den bestehenden Industrie- und Gewerbestandorten”, direkt an der neuen Autobahnauffahrt Eschweiler-Ost. Entwickelt werden soll ein Industriegebiet, das über die Dürwisser Straße und die bestehende Stichstraße im Osten erschlossen werden soll.

Bisherige Eigentümer des Geländes sind Landwirte, RWE und „zu mehr als einem Drittel” die Stadt Eschweiler, gab Baudezernent Hermann Gödde in der jüngsten Sitzung des Planungs- Bau-und Umweltausschusses bekannt.

Problematisch ist allerdings, dass vom nahen Kraftwerk aus sieben Hochspannungsleitungen das Plangebiet queren. Wegen der Freileitungen und den Standorten der Hochspannungsmasten müssen Schutzstreifen von jeder Bebauung freigehalten werden. Ebenfalls nicht bebaut werden darf die Trasse einer Gasleitung, die an der Nordwestgrenze des Plangebietes unterirdisch verläuft.

Der größte Teil des geplanten Industriegebiets ist heute Ackerfläche.