Eschweiler: Ideen für einen Spielplatz, den Patternhof und Parkplätze

Eschweiler : Ideen für einen Spielplatz, den Patternhof und Parkplätze

Versteckt, aber doch vorhanden ist die große Wiese mit Spielplatz an der Kreuzung Bergrather Straße/Kaiserstraße. Dorthin hatten Renée Grafen und Wolfgang Peters zu einer Ortsbegehung eingeladen. Damit machten sich die Frauen-Unions-Vorsitzende und der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Eschweiler-Mitte gemeinsam mit Bernd Leuchter ein Bild von der Situation des Spielplatzes.

Abseits der Straße am hinteren Bereich der Häuser liegt dieser und bietet eine ideale Möglichkeit zu toben und zu spielen. Direkt neben dem Spielplatz befindet sich eine große Rasenfläche, die durch einige Bäume großflächig im Schatten liegt.

Sitzmöglichkeiten gibt es dort jedoch kaum welche: eine Halbstammbank steht auf dem Spielplatz und eine auf der Wiese, beide schon arg mitgenommen. Jugendliche, die dort ihre Freizeit verbringen, schieben die Bänke auf Grund der mangelnden Sitzmöglichkeiten zusammen. Wenn auf der Wiese ein paar Bänke, Sitzgruppen oder auch Picknicktische ständen, könnte die Fläche schon viel besser genutzt werden. Ältere Mitbürger könnten sich dort niederlassen und Eltern von dort aus ihre spielenden Kinder im Auge behalten, so Wolfgang Peters und Renée Grafen.

Der Spielplatz sei allerdings nicht so attraktiv für Kinder, da die dort stehenden Spielgeräte — eine Schaukelanlage, eine kleine Rutsche und ein kleiner Sandkasten — abgenutzt sind. Auf der Wiese gibt es keinerlei Spielgeräte, dort biete sich ein Tor oder ein Basketballkorb an, schlägt Renée Grafen vor. Die spielenden Kinder schießen dort bisher gegen eine Garagenrückwand, die nicht unbeschadet bleibt. Der Spielplatz ist außerdem bei zwei Zugängen und einem Schild nicht ausreichend beschildert und ohne Kenntnis nicht einfach zu finden.

Im weiteren Verlauf der Ortsbegehung kamen die Parkplätze am ehemaligen Sportplatz Patternhof zur Sprache. Dort wird ein Neubaugebiet errichtet, doch der CDU-Ortsverband möchte, dass die Parkplätze nach Möglichkeit erhalten bleiben. „Die Lage ist ein absolutes Zuckerstückchen“, schwärmt Renée Grafen. Auf dem alten Sportplatz ist der Bau von Einfamilienhäusern und Sozialwohnungen geplant. Dort hat man „feinste Stadtlage“ meint Wolfgang Peters. Man ist fußläufig sehr schnell in der Innenstadt und viele nutzen die Parkplätze, die es zurzeit noch vor dem alten Sportplatz gibt. Wenn die weg wären, wäre das Parken in dem Bereich langsam schwierig, da schon Parkplätze durch den Abriss des alten Parkhauses am City Center wegfielen, so Grafen.

Mit dem letzten Anliegen des Ortsverbandes ging es Richtung Uferstraße und Patternhof. Auf dem Weg bis zur Brücke am Schlachthof gibt es keinen Abfallkorb und auch keine Sitzgelegenheit. Hundebesitzer, die den Hundehaufen ihres Tieres entfernen, haben keine Möglichkeit, diesen ordnungsgemäß zu entsorgen. Älteren Mitbürgern, die auf dieser Seite der Inde bis zum Friedhof laufen, bietet sich keine Sitzmöglichkeit, um kurz zu pausieren.

Das soll laut Renée Grafen geändert werden. Es besteht die Überlegung, vor der Ampel auf der Uferstraße und auf dem Weg Richtung Patternhof je eine Bank zu platzieren und in unmittelbarer Nähe jeweils ein Mülleimer. Damit will die CDU der Verschmutzung entlang der Inde entgegenwirken.

Der Ortsverband will zu diesen drei Anliegen Anträge an die Stadt stellen. Neben dem praktischen Sinn der Bänke und Mülleimer, sehen Grafen und Peters Potenzial in der so wenig genutzten Grünfläche. Dieses Potenzial soll auch genutzt werden.

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