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Hoher Besuch in Wing-Tsun-Akademie Eschweiler

Wing Tsun : Großmeister Thomas Schrön besucht Kampfkunst-Akademie Eschweiler

In der Wing-Tsun-Kampfkunstakademie an der Dürener Straße 200, fand jetzt ein Lehrgang der Europäischen Wing-Tsun-Organisation (EWTO) statt. SiFu Hubert Werner, 5. Meistergrad Wing Tsun (WT) hatte Großmeister Thomas Schrön, 9. Großmeistergrad, eingeladen.

Dai Sifu Thomas Schrön ist Cheftrainer an der EWTO-Trainerakademie in Heidelberg, der Zentrale für Wing Tsun in Deutschland. Teilnehmer aus der Städteregion Aachen aus vier Wing-Tsun-Kampfkunstschulen (Aachen-West, Eschweiler, Alsdorf und Jülich) waren gekommen.

Alle Teilnehmer wurden gemäß der aktuellen EWTO-Wing-Tsun-Programme im traditionellen Wing-Tsun-Kung-Fu, sowie in moderner Wing-Tsun-Selbstverteidigung unterrichtet. Besonders wichtig ist hierbei anzumerken, dass sich die Selbstverteidigung im EWTO-Wing-Tsun immer der aktuellen Gefährdungslage anpasst und auch Angriffe von mehreren Gegnern, Gegnern mit Messern und Stöcken sowie Kampf am Boden umfasst.

Außerdem unterrichtete GM Thomas Schrön „Inneres Wing Tsun“ das viel Wert auf innere und äußere Balance sowie Körperstruktur und Stabilität legt. Für jede Graduierung war etwas dabei, so dass das Wissen und Können von jedem Teilnehmer verbessert werden konnte. Neben den drei Lehrgangsstunden am Nachmittag war auch noch am Vormittag Zeit für SiFu Hubert Werner, 5. Meistergrad, und seinem Wing-Tsun-Schüler Prof. Dr. Sifu Fabian Kießling, 4. Lehrergrad WT, privat von Großmeister Thomas Schrön zu lernen und intensiv die höchsten Wing-Tsun-Programme zu vertiefen.

Wing Tsun (Schöner Frühling) wurde nach einer Frau benannt. Die erste Wing-Tsun-Meisterin hieß Yim Wing Tsun. Wing Tsun, kurz WT, stammt aus China und wird als weiche“ Kampfkunst oder „Inneres Kung Fu“ bezeichnet. Vor über 300 Jahren von einer Frau entwickelt, ist die Grundidee des Wing-Tsun-Kung-Fu bis heute gleich geblieben: Intelligente Technik besiegt die rohe Kraft! WT-Anwender versuchen daher nicht, den Gegner mit brachialer Gewalt an der Ausführung seines Angriffs zu hindern, sie nutzend die Kraft des Gegners direkt für ihre Zwecke. Mit weniger Kraft einen viel stärkeren Gegner zu besiegen, das ist das Wichtigste im WT. Dabei geht es im Wing Tsun nicht darum, möglichst schöne Bewegungen auszuführen zu können, sondern um Effektivität im Notwehrfall. Wing Tsun ist Kampfkunst pur, ohne Schnörkel und überflüssige Bewegungen.

Bruce Lee (Lee Jun Fun) lernte etwa fünf Jahre Wing Tsun in Hongkong bei dem berühmten Großmeister Yip Man, dessen Lebensgeschichte in mehreren Kinofilmen erzählt wurde. Bruce Lee wurde der berühmteste chinesische Schauspieler in der westlichen Welt in den 70er Jahren. Außerdem hatte er in den USA als Kung-Fu-Meister/-Lehrer vor seiner großen Filmkarriere sehr viele Menschen im Kung Fu unterrichtet und auch andere Meister fremder Kampfsportarten unterrichtet, zum Beispiel Chuck Norris.

Seit Anfang der 70er Jahre ist in Deutschland und fast ganz Europa Großmeister Keith Ronald Kernspecht, 10. Großmeistergrad, die Person, die das Wing Tsun am meisten verbreitet hat. Er ist der Leiter und Begründer des größten professionellen Kampfkunstverbandes der Welt, der EWTO, in dem er Wing Tsun mit seinen Meisterschülern stetig weiterentwickelt hat.

Wer Wing Tsun erlernen möchte, kann Hubert Werner unter 02403/24081 oder 0179/4801538 kontaktieren.

Informationen gibt es unter:

www.wt-aachen.de

www.ewto.com/hubert-werner

www.wingtsunwelt.com

www.deine-selbstverteidigung.de

Ein kostenloses Probetraining ist jederzeit möglich.