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Medaille bei den Deutschen Meisterschaften im Synchronschwimmen: Höchstleistungen, wasserfester Lippenstift und Nasenklammern

Medaille bei den Deutschen Meisterschaften im Synchronschwimmen : Höchstleistungen, wasserfester Lippenstift und Nasenklammern

Sportliche Höchstleistungen, wasserfester Lippenstift, Nasenklammern, Gelatine in den Haaren und ein zur Musik passender Ausdruck machen den Gesamteindruck beim Synchronschwimmen aus.

Mit diesem galt es am vergangenen Wochenende die Kampfrichter in Karlsruhe bei den Deutschen Offenen Meisterschaften im Synchronschwimmen zu beeindrucken.

Nachdem die Wasserfreunde Delphin Eschweiler in den vergangenen Jahren bei dieser Meisterschaft nur mit einer Solistin an den Start gegangen sind, konnten sie in diesem Jahr wieder mit einem ganzen Team antreten. Bereits am Freitagnachmittag ging es für acht Aktive und ihre Trainerin und Wertungsrichterin Michaela Martinett in den Norden von Baden-Württemberg, damit am nächsten Morgen alle ausgeschlafen in der Schwimmhalle sein konnten. Ausgetragen wurde die Meisterschaft im 2016 eröffneten neuen Cabrio-Becken des Fächerbades.

Den ersten Wettkampftag eröffneten die Solistinnen mit den technischen Soli. Bei diesem Wettkampf sind verschiedene Übungen und Elemente vorgegeben, die von allen Aktiven präsentiert werden müssen. Die restliche Choreographie kann frei gewählt werden. Für die Delphine startetet Katharina Groh (Jahrgang 1996), die für ihre sehr gute Darbietung mit der Bronze-Medaille belohnt wurde. Einige Stunden später durfte sie beim letzten Abschnitt des Tages ihre freie Kür präsentieren. Mit ihrer Choreografie zur Musik von Michael Bublé erreichte sie einen sehr guten vierten Platz.

Am zweiten Tag der Meisterschaften fand die Königsdisziplin im Synchronschwimmen, der Gruppenwettkampf, statt. Anders als bei anderen Wettkämpfen gibt es bei den Offenen Meisterschaften keine Einteilung in Altersklassen, sodass alle Jahrgänge zusammen beziehungsweise gegeneinander antreten können. So konnten die Delphine mit der maximalen Anzahl von acht Schwimmerinnen in dieser Disziplin an den Start gehen. Trotz eines Altersunterschiedes von neun Jahren konnten die Schwimmerinnen Luisa Cordes, Nina Löhmann, Marie Cordes, Laura Veith, Milena Derichs, Katharina Groh, Eva Thelen und Christine Pauls (Jahrgang 2002 bis 1991) die Kampfrichter mit einer stimmungsvollen Darbietung überzeugen und belegten den zehnten Platz. Sowohl die Aktiven als auch ihre Trainerin waren mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden.

Im Dezember starten dann auch die jüngeren Jahrgänge in die neue Saison. Dann geht es für alle Kinder und Jugendlichen ab acht Jahren zum Pflichttest nach Bochum.