Eschweiler: Hilfsaktion: Kolpingsfamilie legt Räder unter den Baum

Eschweiler: Hilfsaktion: Kolpingsfamilie legt Räder unter den Baum

Nur noch wenige Tage, dann werden so manche Kinderaugen eine schöne Überraschung unter dem Weihnachtsbaum erblicken.

Nicht weniger als 43 Kinderräder brachten nämlich einige Mitglieder der Eschweiler Kolpingsfamilie in den vergangenen Wochen auf Vordermann, um sie nun dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) sowie dem Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) zur Verfügung zu stellen. Positiv überrascht ob der Anzahl der „Drahtesel” zeigten sich mit Ursula Sieradzki und Dieter Cremer die Vorsitzenden beider Einrichtungen, als sie nun die Fahrräder aus den Händen der Handwerker Thomas Henrotte, Peter Frings und Friedhelm Breidenbach entgegennahmen.

Im vergangenen Jahr hatte die Aktion ihre Premiere. Fahrräder, deren Besitzer zu groß für ihre Untersätze geworden waren, sich aber ansonsten in gutem Zustand befanden, konnten bei den Verantwortlichen der Kolpingsfamilie abgegeben werden. „Wir überprüfen die Räder dann auf ihre Verkehrssicherheit und erledigen, falls notwendig, kleinere Reparaturen”, berichtet Thomas Henrotte. „Dies kann die Reifen, Schläuche oder auch Pedale betreffen”, so das Vorstandsmitglied der Kolpingsfamilie.

Beteiligung verdoppelt

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Fahrrädern für Kinder bis acht Jahre. „Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Resonanz in etwa verdoppelt”, zeigt sich Annette Brandenburg, Vorsitzende der Eschweiler Kolpingsfamilie, zufrieden.

Seit November nahmen Thomas Henrotte, Peter Frings und Friedhelm Breidenbach, unterstützt von Günter Friedrichs, die Schraubenschlüssel in die Hand und legten Hand an den Rädern an, wo es nötig war.

„Unser Bestreben ist es, Familien zu unterstützen, die sich den Kauf eines Fahrrades für ihre Kinder finanziell nicht leisten können”, erklären die Handwerker einstimmig.

„Ein großes Dankeschön gilt vor allem denjenigen, die die Fahrräder zur Verfügung gestellt haben”, betont Annette Brandenburg. Alle Beteiligten hoffen nun, für „leuchtende Augen unter dem Christbaum” gesorgt zu haben. Und auf eine Fortsetzung der Aktion im kommenden Jahr. Schließlich sind aller guten Dinge (mindestens) Drei!

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