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Eschweiler: Heep ist Schluckspecht Nummer 13

Eschweiler : Heep ist Schluckspecht Nummer 13

In der ehrenvollen Reihe der dekorierten Eschweiler Schluckspechte ist er die Nummer 13: Heinz-Jürgen Heep. Die dritte „Klee Oepe”-Jongenschaft zeichnet alljährlich einen trinkfesten Karnevalisten aus. Die Ehrung von Heep fand passend an einem Freitag statt.

Heinz-Jürgen Heep, Präsident der KG „Lätitia” Blaue Funken Weisweiler, bewies bei der traditionellen „Klee Oepe”- Ordensverleihung trotz aller Umstände keinen Aberglauben, sondern karnevalistischen Humor und gute Laune - wie es sich für einen frisch gebackenen Schluckspecht gehört.

Dass Heinz-Jürgen, der die „Lätitia” Weisweiler im 22. Jahr als Präsident durch die Karnevalssessionen führt, den Titel „Schluckspecht” wahrlich verdient, machte schon Heinz Hesseler, der vor zwei Jahren mit dem karnevalistischen Titel ausgezeichnet wurde, in seiner Laudatio klar: Denn zu den herausragenden Eigenschaften eines Schluckspechtes gehören in der Hauptsache „das ausdauernde Umklammern eines mit dem beliebten Gerste-Hopfen-Getränk gefüllten Hohlkörpers” sowie „kräftige bis brüllende Laute in Kombination mit triebhafter Geselligkeit und zänkischem Verhalten”.

Typische Symptome

Heinz-Jürgen Heep gehöre „zur großen Kolonie der Königsschluckspechte zwischen der Innenstadt und der Halde Nierchen”. Besonderes Kennzeichen sei der blau-weiß Kopfschmuck in den Farben der „Lätitia”.

Der neue Schluckspecht habe dessen typische Symptome, führte Heinz Hesseler weiter aus: „Als Wandervogel hat der Präsident der Blauen Funken Weisweiler den Drang, zwischen November und März seine Kreise durch die heimatliche Region zu ziehen und in der übrigen Zeit seine zukünftigen Aktivitäten auszubrüten”.

Hesselers Bilanz: „Heinz-Jürgen Heep hat die besten Voraussetzungen, als neuer Schluckspecht geehrt zu werden”.

Huch, kein Kölsch...

Das war das Stichwort für Hajo Hochhaus, Jongenschaftsführer der dritten Jongenschaft bei den „Klee Oepe”, die die schon traditionelle Veranstaltung jedes Jahr ausrichtet. Er überreichte Heinz-Jürgen Heep den Orden und die Urkunde sowie einen extra-großen Krug Bier. Dass im Eifer des Geschehens Pils, und nicht Heeps Lieblingsbier Kölsch in den Krug gelangt war, tat der Stimmung keinen Abbruch.

Der neue Schluckspecht bedankte sich bei der dritten Jongenschaft für die Auszeichnung und meinte mit einem Schmunzeln: „Nach 22 Jahren als Präsident der Weisweiler Lätitia hat man sich solch einen Orden schon einmal verdient”. Glückwünsche kamen auch vom Vorstand der „Lätitia” und den weiteren Schluckspechten in der Runde.

Buntes Programm

Mit einem bunten Programm wurde die Veranstaltung untermalt: Für die richtige Unterhaltung sorgten „Die Freizeitmusikanten Eschweiler”, Alleinunterhalter Jürgen Meyer, Büttenrednerin „Sandra” von den „Onjekauchde” Röhe und die Mundartband „De Fröngde”. Auch die „Lätitia”, die mit einer großen Abordnung bei der Schluckspecht-Verleihung vertreten war, trug mit vielen eigenen Kräften zum Programm bei: Es tanzte Marketenderin Stefanie Kemper, Wolfgang Mertens und Helmut Römer plauderten als „De Jonge vam Dörep” aus dem Nähkästchen und gaben so manche Anekdote über Heinz-Jürgen Heep zum Besten. Für einen gelungenen Abschluss des Abends sorgte der Trompetensound „Die Weisweiler” zu später Stunde.