Eschweiler: Großzügige Spende: 11.000 Euro für Vereine und Institutionen

Eschweiler: Großzügige Spende: 11.000 Euro für Vereine und Institutionen

„Das ist schon eine seltene Gelegenheit, wenn der Bürgermeister beziehungsweise die Sparkasse Geld verteilen darf“, freute sich Rudi Bertram. Die Sparkasse Aachen stellte wieder Vereinen und Institutionen Spenden aus dem PS-Zweckertrag zur Verfügung.

Der Betrag: insgesamt 11.000 Euro. Und so durften sich zehn Vereine und Institutionen über jeweils 1100 Euro freuen: der Sozialdienst katholischer Frauen, der Awo-Kreisverband Aachen-Land, das Haus St. Josef, der Förderverein BKJ Kita Jahnstraße, der Sozialdienst Katholischer Männer, der Kinderschutzbund Eschweiler, der SV Falke Bergrath, der FC Germania Dürwiß, der SC 1912 Berger Preuß und die Johanniter-Unfall-Hilfe.

„Wir haben uns für diese Vereine und Einrichtungen entschieden, weil sie sich — natürlich wie viele andere Ehrenamtler auch — enorm in der Flüchtlingshilfe engagiert haben“, lobte der Bürgermeister. „Ohne Sie alle hätten wir dem nicht so gerecht werden können!“

Auch Klaus Wohnaut, Sparkassen-Direktor „Privat- und Geschäftskunden“ der Direktion Stolberg/Eschweiler, sprach seine Hochachtung an die Ehrenamtler aus: „Ein herzliches Dankeschön für das geleistete Gemeinwohl! Es war und ist ja für alle eine besondere Situation. Auch für die Sparkasse: Denn die Flüchtlinge — in Eschweiler leben derzeit 1000 — brauchten ja erstmal ein Konto. Das war für die Kreditwirtschaft ganz schwierig.“

Voll des Lobes für die engagierten Vereine und Institutionen zeigte sich auch Beigeordneter und Kämmerer Stefan Kaever: „Mit Ihrer Hilfe konnten wir es so handhaben, dass die Menschen, die zu uns gekommen sind, in einer zufriedenen Situation sind! Ich bin überzeugt, dass mit den 11.000 Euro viele sinnvolle und gemeinnützige Dinge auf den Weg gebracht werden.“

Und das haben die Begünstigten auf jeden Fall vor. Die Sportvereine beispielsweise schaffen dafür Sportsachen und Schuhe für Flüchtlingskinder an, die Arbeiterwohlfahrt investiert das Geld in das kürzlich eingerichtete Beratungsbüro an der Gutenbergstraße, der Sozialdienst Katholischer Männer benötigt das Geld unter anderem für Lebensmittelgutscheine, und der Kinderschutzbund für Sprachkurse, Dolmetscher und für die Beratung und Begleitung von Ehrenamtlern.

(irmi)
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