Eschweiler: Großer Erfolg für Komponist Franz Surges

Eschweiler: Großer Erfolg für Komponist Franz Surges

Beim Sinfonie-Konzert der Jungen Sinfonie Siegburg erlebte jetzt die „Sinfonia ad honorem Josef Haydn” von Franz Surges ihre Uraufführung.

In seiner Begrüßung hob der Bürgermeister der Kreisstadt Siegburg, Franz Huhn, die besonderen kompositorischen Fähigkeiten von Franz Surges hervor und wies u.a. auf dessen Erfolge beim jährlich stattfindenden Siegburger Kompositionswettbewerb hin:. „Der Mann kann komponieren!”

Unter der souveränen Leitung von Ursula Keusen-Nickel erklangen die einzelnen Sätze differenziert ausmusiziert. Der 1. Satz „Gegensätzlichkeit” lebt vom Kontrast zwischen diversen Klangflächen und melodischen Linien.

Das Interludium bezieht ein Zitat aus der Haydn-Sinfonie Nr. 102 in den formalen Ablauf ein.

Der 2. Satz „Rückblick”, zwei melodisch geprägte Themen sowie die Transformation der Volksliedmelodie „Wenn ich ein Vöglein wär” prägen diesen Satz. Franz Surges versteht es hier, das Orchester geschickt und farbenreich zu instrumentieren.

Dem 3. Satz liegt der Tango-Rhythmus zu Grunde. Das Thema erscheint in seinen kontrapunktischen Erscheinungsformen. Auch hier zeigt sich Franz Surges als Meister der Instrumentation.

Das Fachpublikum würdigte die einfallsreiche und bis ins Detail ausgearbeitete Partitur. Das Publikum dankte den jungen Interpreten sowie dem Komponisten mit lang anhaltendem Beifall und stehenden Ovationen für die gelungene Darbietung.

Weitere Programmpunkte dieses außergewöhnlichen Konzertes waren die Sinfonie Nr. 7 „Unvollendete” von Franz Schubert und das Konzert für Violine und Orchester e-Moll, op 64 von Felix Mendelssohn-Bartholdy, bei dem die junge Violinistin Maria Krasnyok durch ihr einfühlsames aber auch virtuoses Spiel überzeugte.