Eschweiler: Glück lässt Germanen im Stich

Eschweiler : Glück lässt Germanen im Stich

Spannung pur versprach auch der zweite Tag des ESG-Hallenfußballturniers um den Indepokal 2003 am vergangenen Sonntag.

Die knappen Ergebnisse vor allem der Finalbegegnungen bei den B- und C-Junioren waren ein Beleg für die Gleichwertigkeit der Mannschaften, von denen schließlich Jugendsport Wenau und der SC Kellersberg die Wanderpokale der Sparkasse Aachen und der Eschweiler Zeitung erhielten.

Konnten die A-Jugendkicker von Rhenania Alsdorf einen Tag zuvor noch erfolgreich den Indepokal-Titel verteidigen, so mussten sich die Kollegen der B-Jugend am Sonntag Mittag in der Jahnhalle einer überzeugend auftretenden Mannschaft von Germania Dürwiß im Halbfinale mit 0:2 geschlagen geben.

Und auch im Spiel um den dritten Platz unterlagen die Alsdorfer, dieses Mal gegen Arminia Eilendorf, die mit Thomas Kubis und Patrik von Hoegen (7 Tore) auch den besten Torhüter und den Torschützenkönig dieses Turniers stellte.

Neumeterschießen

Das Endspiel zwischen Germania Dürwiß und Jugendsport Wenau sollte dann zum hundertprozentigen Krimi avancieren, denn dem torlosen Unentschieden in der regulären Spielzeit folgte das Neunmeterschießen, in dem die Wenauer die stärkeren Nerven hatten und 4:3 gewannen.

Gastgeber ESG schied bereits im Vorfeld aus, gemeinsam mit Westwacht Aachen, Rhenania Eschweiler, Rhenania Richterich, dem VfR Würselen, Vaalserquartier, Falke Bergrath und Viktoria Alsdorf.

Dies sollte aber Jugendleiter Gültekin Özkoca, der zusammen mit seiner Frau und ESG-Geschäftsführerin Britta Özkoca sowie Josef Stiel die Organisationsfäden am Sonntag fest in den Händen hielt nicht traurig stimmen, schließlich boten auch die C-Jugendlichen spannende, faire und vor allem torreiche Spiele, was beim Spiel auf Handballtore nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Auch hier erreichten die Jugendfußballer von Germania Dürwiß das Endspiel, und auch hier mussten sie sich knapp mit 0:1 geschlagen geben gegen den SC Kellersberg, der so seine Chance nutzte und nach dem im Finale gegen Rhenania Alsdorf verpassten Turniersieg der A-Jugend am Vortag die Indepokal-Bilanz verbesserte.

Das obligatorische Neunmeterschießen, das in jeder Endrunde der drei Turniere am vergangenen Wochenende stattgefunden hatte, entschied über den dritten Platz der im reinen Indestadtspiel zwischen der ESG und Rhenania Eschweiler mit 5:3 an letztere ging.

Aachen enttäuscht

Titelverteidiger Alemannia Aachen enttäuschte und kam nicht einmal ins Viertelfinale, und auch die restlichen Teilnehmer Westwacht Aachen, Viktoria Alsdorf, Falke Bergrath, Arminia Eilendorf, Rhenania Alsdorf, Fortuna Weisweiler und Jugendsport Wenau mussten ohne Pokal aus den Händen von Klaus-Dieter Bartholomy von der Sparkasse in Eschweiler nach Hause gehen. Blieb noch, den besten Torwart zu ehren: Das war diesmal Manfred Wangnick von der ESG.