Eschweiler: Glimpflich durch den Sturm gekommen

Eschweiler: Glimpflich durch den Sturm gekommen

Der Wetterdienst hatte es angekündigt: ein mächtiges Unwetter. Teilweise waren sogar Orkanböen vorhergesagt. Trotz aller Warnungen der Meteorologen: Eschweiler ist noch einmal verhältnismäßig glimpflich durch den Sturm gekommen. Ganz ohne Sturmschäden ist die Indestadt aber doch nicht davongekommen: Die Feuerwehr musste in der Nacht auf Montag und am Vormittag viermal ausrücken. Umgekippte Bäume und abgeknickte Äste waren jeweils die Gründe für die Einsätze.

Zum ersten Einsatz musste die Wehr um kurz vor 5 Uhr. Auf der Eisenbahnstraße war ein Baum auf die Fahrbahn gekippt. Aus einem zweiten Baum schnitten die Einsatzkräfte Äste heraus.

Um kurz vor 6 Uhr zerlegten die Feuerwehrleute einen sieben Meter langen Baum, der an der Aachener Straße auf Höhe des Wasserwerks auf den Radweg gekippt war. Der Baum habe zudem noch zwei Meter in die Fahrbahn hineingeragt, sagt Manfred Krause von der Eschweiler Feuerwehr.

Gegen 7.30 Uhr musste die Wehr erneut ausrücken, weil ein zehn Meter langer Ast im Stadtzentrum aus einen Baum herausgebrochen und auf eine Garage gefallen war.

Zum vorerst letzten Sturmschaden wurde die Feuerwehr um kurz nach 10 Uhr zur Aldenhovener Straße gerufen. Auf Höhe der Grillhütte war ein Baum auf die Fahrbahn gekippt. Die Feuerwehr machte den Weg wieder frei.

(ger)
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