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Eschweiler: Gemeinschaft, die in Not hilft

Eschweiler : Gemeinschaft, die in Not hilft

Sinnvoll und hilfreich sind sie auch heute noch, die Sterbenotgemeinschaften, meint Bernd Nepomuk, Vorsitzender der Sterbenotgemeinschaft Dürwiß. Sie hatte jetzt Hauptversammlung.

Eine Sterbenotgemeinschaft ist keine Versicherung im landläufigen Sinne. Der Grundgedanke ist, durch gegenseitige Hilfe ein würdiges Begräbnis sichern zu helfen.

Entstanden sind diese Vereinigungen vor allem im Rheinland, in Zeiten, als die Kindersterblichkeit hoch war. Da meldeten Arbeiterfamilien ihre Kinder schon bei der Geburt in der „Sterbekasse” an.

Satzungsgemäß stand die Neuwahl der Kassenprüfer an. Von den Versammlungsteilnehmern wurden Josef Hermanns und Manfred Görner sowie als Stellvertreter Heinrich Krichel vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Der stellvertretende Vorsitzende erläuterte in zwei Grafiken die Mitgliederentwicklung der vergangenen 20 Jahre. In den letzten beiden Jahren ist ein Zuwachs von zehn neuen Mitgliedern mit Abschluss von Mehrfachversicherungen zu verzeichnen.

Bernd Nepomuk warb erneut für Neumitglieder (Kinder und Enkel) bzw. um den Abschluss von Mehrfachversicherungen.

Der Termin für die nächste Jahreshauptversammlung steht bereits fest: sie ist auf Samstag, 6. Juni 2009, terminiert.