Böse Stelle für Radfahrer: Gefahrenstelle Glascontainer

Böse Stelle für Radfahrer : Gefahrenstelle Glascontainer

Manchmal ist es nur Gedankenlosigkeit, die Fahrradfahren in Eschweiler gefährlich macht. Ein Beispiel sind die Glascontainer und Altkleidercontainer an der stark befahrenen Südstraße, bei deren Aufstellung die Sicherheit der Radfahrer missachtet wurde.

Die sechs Container stehen auf dem Parkstreifen der Straße, nur wenige Zentimeter von der Fahrbahn entfernt. Da vor und hinter den Containern geparkt wird, können Autofahrer, die Glas oder Kleidung einwerfen wollen, gar nicht anders: Sie müssen auf dem Fahrradstreifen anhalten. Anders lassen sich die Container nicht benutzen.

Unser Foto, aufgenommen aus der Sicht eines Radfahrers, veranschaulicht die Situation. Radler sind gezwungen, entweder hinter dem Auto, das den Radfahrstreifen zustellt, anzuhalten und zu warten, bis es wegfährt. Oder sie müssen in den dichten Autoverkehr ausweichen, der von hinten naht. Das kann zu lebensgefährlichen Situationen führen.

Derzeit läuft noch bis zum 23. September die Aktion „Stadtradeln“, an der sich Eschweiler zum ersten Mal beteiligt. Gleichzeitig arbeitet die Stadt Eschweiler an einem „Klimaschutz-Teilkonzept“, zu dem auch ein Nahverkehrskonzept gehört. Mit diesem Konzept soll das Radfahren in der Stadt sicherer, komfortabler und beliebter werden.

Beim Start der Stadtradel-Aktion am 2. September wurden Vorschläge, Kritik und Ideen für ein besserer Radwegenetz gesammelt. Nach Ansicht der Leser, denen die gefährliche Situation an der Südstraße aufgefallen ist, sollte ein schnelles Beseitigen dieser Radfahrer-Falle ganz dringend in die Liste aufgenommen werden.

(fe)