Gäste aus China auf Einladung des GPB in Eschweiler

Austausch : Jugendfußballer aus China in Eschweiler

Als Mutterland des (modernen) Fußballs gilt allgemein Großbritannien. Doch historisch belegt ist, dass in China bereits vor einigen tausend Jahren ein Spiel betrieben wurde, das dem heutigen Fußball ähnelte.

Aktuell werden im Reich der Mitte große Anstrengungen unternommen, sich auch in der in vielen Regionen der Welt populärsten Sportart der Weltspitze zumindest anzunähern. Vor wenigen Tagen begrüßten nun die Verantwortlichen des Europavereins Gesellschaftspolitische Bildungsgemeinschaft (GPB) mit Präsident Peter Schöner und Geschäftsführerin Annelene Adolphs eine chinesische Jugendfußballmannschaft (U13) aus der Stadt Zibo (sieben Millionen Einwohner) in der Provinz Shendong in Eschweiler.

Gemeinsam mit Christoph Herzog und Helmut Brief vom Stadtsportverband wurde ein sportlicher Vergleich mit den Altersgenossen des FC Germania Dürwiß in der Jahnhalle vermittelt, dessen sportliches Resultat (10:3 für Zibo) nicht im Vordergrund stand. „Die Verständigung zwischen den Jugendlichen funktionierte auch ohne die Kenntnis der jeweils anderen Sprache problemlos“, so Peter Schöner.

Doch auch die Erwachsenen kamen ins Gespräch: Delegationsleiterin Huang Xuesong und Trainer Du Xijin informierten sich unter anderem über die Sportförderung in Deutschland. Das in der benachbarten Sporthalle des Berufskollegs gleichzeitig stattfindende Sichtungsturnier des Fußballkreises Aachen sowie des Fußballverbands Mittelrhein bot den asiatischen Gästen die Gelegenheit, weitere Kontakte zu knüpfen, die in der Zukunft intensiviert werden sollen. Nachdem die Fußballer aus Zibo ihren Gastgebern einen chinesischen Fußball aus der Vergangenheit geschenkt hatten, setzten sie ihre Europareise fort. Von Eschweiler aus ging es über Trier in Richtung Tschechien.

(ran)
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