Eschweiler: Für das Triathlon-Team Indeland ist der Aufstieg drin

Eschweiler : Für das Triathlon-Team Indeland ist der Aufstieg drin

In Hückeswagen fand am Samstag der vierte Regionalligawettkampf der Saison über die Mitteldistanz (2 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren, 20 Kilometer Laufen) statt. Dabei siegte die 1. Mannschaft des Triathlon-Teams Indeland souverän in der Besetzung Fabian Rahn, Dominik Neumann, Freddy Brüll und Martin Lieberz.

Der Wettkampf im Bergischen Land verlangte den Aktiven vor allem auf den hügeligen Radkilometern alles ab. Mit seiner hervorragenden Leistung als Gesamtsieger wurde Fabian Rahn gleichzeitig noch NRW-Meister über diese Distanz. Die Mannschaft belegt vor dem letzten Saisonwettkampf den 2. Platz, der zum Aufstieg in die höchste NRW-Liga ausreichen würde.

Quali knapp verpasst

Drei Teammitglieder starteten in der Woche zuvor beim Ironman (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42 Kilometer Laufen) in Maastricht. Uli Salentin belegte in 9:51 Stunden bei seinem Ironman-Debüt einen hervorragenden Platz sechs in der Altersklasse M45 und verpasste dabei die Qualifikation für die Ironman-WM auf Hawaii nur denkbar knapp. Manfred Hennicken beendete den bei großer Hitze stattfindenden Wettkampf nach 12:40 Stunden. Margret Grefen, ebenfalls bei ihrem ersten Ironman, lief nach 15:16 Stunden ins Ziel auf dem Maastrichter Marktplatz.

Jedes Jahr im August zieht es Triathleten, die die besondere Herausforderung suchen, zum Inferno-Triathlon ins Berner Oberland in der Schweiz. Die Athleten überwinden die 155 Kilometer lange Wettkampfstrecke mit unglaublichen 5500 Höhenmetern zuerst schwimmend, dann auf dem Rennrad und auf dem Mountainbike. Zum Abschluss führt der Lauf die Starter über 25 Kilometer bis ins Ziel auf dem Schilthorngipfel in fast 3000 Metern Höhe.

Indeland-Teammitglied Thomas Kaiser belegte den 2. Gesamtplatz. Lange führte er sogar das Rennen an, erst auf der Laufstrecke musste er sich dem späteren Sieger aus der Schweiz geschlagen geben. Im Ziel war Kaiser nach dem anstrengenden Berglauf zwar sehr erschöpft, aber auch hochzufrieden mit seiner Leistung und dem Podiumsplatz.