Band Bohei spielt bei Prinzenproklamation: Frischer Wind für Aachens Karneval

Band Bohei spielt bei Prinzenproklamation : Frischer Wind für Aachens Karneval

Karneval in der Region Aachen, das bedeutet jede Menge Spaß, Freundschaft, bunte Ideen und „Bohei“! So nämlich heißen die Sieger des diesjährigen Innovationswettbewerbs Alaaf 4.0 von AKV und NetAachen.

Eine Band, die gerne viel Tamtam und großes Trara macht – „Bohei“ eben. Und genau das machen die fünf Jungs aus Eschweiler so gut, dass sie die Jury von Alaaf 4.0 vollends überzeugen konnten.

„Ich freue mich auf diese junge Band aus der Städteregion, die frische Töne in den Aachener Karneval bringen wird“, sagt Initiator und Jury-Mitglied Andreas Schneider. „Das Preisgeld soll ihnen Ansporn sein, auf eigene Musik und Texte zu setzen und die Nähe zu Aachen für sich zu nutzen“, so der Geschäftsführer von NetAachen weiter.

Schon seit Kindertagen versessen auf Musik und Karneval, startete die junge Band nach ihrer Gründung 2016 zunächst mit Songs von Bands wie Kasalla oder Cat Ballou. Mit Coverversionen alleine wollten sich Tobias Horst, Florian Offer, Max Priese, Christian Deutz und Alex Heinrich aber nicht zufrieden geben. Deshalb haben die Jungs aus der Indestadt schnell begonnen, eigene Stücke zu komponieren, um die Menschen auch mit ihrer eigenen Musik zu begeistern. Und genau dabei soll ihnen das Preisgeld von 4000 €, das der Gewinn von Alaaf 4.0 einbringt, helfen.

„‚Bohei‘, das sind fünf junge, hoch motivierte Jungs mit großer Lust auf Karnevalsmusik“, sagt AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil. „Wir freuen uns riesig darauf, sie am 5. Januar bei der Prinzenproklamation auf unserer Bühne im Eurogress zu sehen.“ Da nämlich wird die Siegerband zur Belohnung ihren ersten großen Auftritt in der Kaiserstadt haben und auf die Vorjahressiegerinnen „Night Wiever“ aus Aachen folgen. Die denken auch jetzt noch gerne an diesen Tag zurück: „Das war ein super Erlebnis für uns. Wir zehren noch heute davon und das ist auch ein Motor für uns, einfach weiterzumachen“, erinnert sich Bandmitglied Dagmar Spiertz.

Christian Deutz von „Bohei“ freut sich riesig: „Wir sind überwältigt, dass wir als Band aus der Städteregion jetzt auch in Aachen die Chance ergreifen und die Bühne rocken können. Vielen Dank an NetAachen und den AKV!“ Genau das ist die Intention des Wettbewerbs: „‚Alaaf 4.0‘ soll ein Sprungbrett sein für diejenigen, die sich trauen und Lust haben, die Öcher Jecken zu begeistern“, sagt Andreas Schneider. „Wir wollen etablierte und neue Künstler mit neuen Inhalten nachhaltig für den Karneval gewinnen und sie für die Zukunft stark machen.“

Unter zahlreichen Einsendungen – die Bewerbervideos von Künstlerinnen, Künstlern und Gruppen aller Art durften bis zu 2:30 Minuten lang sein – hatte „Bohei“ sich letztlich durchgesetzt. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt: Ob Musik oder Tanz, ob Bauch- oder Büttenrede, Artistik oder Slapstick – die Jury, bestehend aus Vertretern von AKV, NetAachen und Innovationsscout Rolf Gerrards, durfte sich über eine breite Palette toller Einsendungen freuen.

Nach der Prinzenproklamation werden alle eingesendeten Videos auf der Website www.alaaf40.de veröffentlicht, wo auch bereits die Einsendungen aus dem Vorjahr zu sehen sind. Für Teilnehmer ist das die perfekte Plattform, auf sich aufmerksam zu machen und gebucht zu werden. Die Jungs von „Bohei“ wollen ihre Chance nutzen und freuen sich schon jetzt auf den 5. Januar 2019, wenn sie vor über 1300 Öcher Jecken im Saal auftreten und womöglich noch Zehntausende auf Facebook und You Tube überzeugen können, wo die Proklamation wieder live übertragen wird.

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