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Eschweiler: Fortunas Glück endet erst im Finale

Eschweiler : Fortunas Glück endet erst im Finale

Einen Turniermarathon legten die Teilnehmer des B-Jugendturniers um den Volksbank-Cup des FC Germania Dürwiß am Sonntag hin.

Wegen des undichten Dachs der Berufskollegs-Sporthalle musste der Hallenboden getrocknet und auch das Regenwasser mit einer Plane aufgefangen werden.

Für ihre Geduld wurden die Besucher dieses zweiten Spitzenturniers am Wochenende mit hochbrisanten wie spannenden Begegnungen zwischen den Spitzenmannschaften, darunter auch vier Regionalligisten, belohnt.

Ziel bis ins Endspiel verfolgt

Die B-Junioren von Fortuna Düsseldorf, die sich nach zwei Titelgewinnen in Folge Hoffnungen auf den Besitz des Wanderpokals machten, verfolgten ihr Ziel bis ins Endspiel und scheiterten dort erst an den engagierten Nachwuchskickern von Yurdumspor Köln.

Nach dem Einzug ins Viertelfinale ihrer Kameraden aus der C-Jugend am Vortag wollten die B-Junioren von Germania Dürwiß hoch hinaus und starteten am Sonntagmorgen mit Siegen beider Gastgebermannschaften gegen Blau-Weiß Kerpen und Rasensport 19 Waldbröl erfolgreich durch.

Aus in der Vorrunde

Doch in den weiteren Gruppenspielen gegen den VfL Bochum und den Bedburger Ballspielverein in Gruppe A und gegen Borussia Mönchengladbach sowie den Bonner SC in Gruppe B holten die Dürwisser keinen Punkt mehr, so dass bereits nach der Vorrunde Schluss war. Ebenfalls dort endete auch das Turnier für die Teams vom FC 08 Düren-Niederau, von Viktoria Köln, dem VfL Rheinbach 1913 und dem TSC Euskirchen.

Mit den überraschenden Siegen gegen die Mitfavoriten VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach qualifizierten sich die Jungs vom PSI Yurdumspor Köln und Tuspo Richrath für das Halbfinale, das nach einer schweren Nasenverletzung eines Kölners in Folge eines Bodychecks gleich zu Beginn der Partie erstaunlich fair und friedlich verlief. Yurdumspor konnte sich schnell von diesem Schock erholen und feierte am Ende einen verdienten 3:1-Sieg.

Fehler im Finale

Titelverteidiger Fortuna Düsseldorf ließ beim 7:1 keinen Zweifel am Weiterkommen ins Finale und erneuten Gewinn des Voba-Cups. Doch im Endspiel schlichen sich wieder die Fehler ein, die im Viertelfinale gegen den Bonner SC bereits nur den knappen Sieg begründeten.

Anders als die Bonner nutzten die Kicker von Yurdumspor die Unsicherheiten der Düsseldorfer gnadenlos aus und siegten verdient mit 2:1.

Ein besonders dickes Lob zollte Germanias Jugendleiter Frank Dickmeis den Schiedsrichtern, die vor allem bei so manch erhitztem Gemüt auf der Tribüne keinen leichten Job am Sonntag hatten. Aber auch bei den Sponsoren, der Volksbank Eschweiler, vertreten durch Markus Genter und Sascha Ruess, dem Sanitätshaus Koczyba und der Firma Ziller bedankte sich der Jugendleiter.

Er hatte gemeinsam mit Turnierleiter Jürgen Jorzik, dem stellvertretenden Jugendleiter Jürgen Scholl und einer großen Crew freiwilliger Helferinnen und Helfer für einen reibungslosen Ablauf des Voba-Cups 2004 gesorgt hatte. Trotz der anfangs erwähnten kleineren Schwierigkeiten.

Attraktiver Jugendfußball

Flexibilität und Improvisationsfähigkeit gehören schließlich zu einem guten Organisationsteam dazu, damit auch in Zukunft in der Indestadt solch attraktiver Jugendfußball mit derart namhaften Clubs geboten werden kann.

Nicht ohne Grund ist die etwa 300 aktive Spielerinnen und Spieler umfassende Jugendfußball-Abteilung von Germania Dürwiß nach Alemannia Aachen die Nummer zwei in der Region.