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Eschweiler: Flötenzauber im Zelt

Eschweiler : Flötenzauber im Zelt

Block- und Querflötenspiel in Perfektion erlebten am Sonntag zahlreiche Musikbegeisterte im Spiegelzelt auf dem Weihnachtsmarkt.

Die Franz-Liszt-Gesellschaft hatte zum Adventskonzert "Singende Flöten" mit Laszlo Kecskemeti und Violetta Palatinus eingeladen. Begleitet wurden die beiden Flötisten von Jozsef Acs, dem musikalischen Leiter der Franz-Liszt-Gesellschaft, am Klavier.

Die Blockflöte ist ein Instrument, das man häufig mit Kinderhänden assoziiert. "Heute werden sie mit Laszlo Kecskemeti einen Meister seines Fachs an der Blockflöte erleben", stimmte Günther Wopperer, Vorsitzender der Franz-Liszt-Gesellschaft, das Publikum vor Beginn des Konzerts ein. Und er versprach nicht zu viel. Der "Winter" aus Vivaldis "Die vier Jahreszeiten" verzauberte die Zuhörer wie "Allegro non molto".

Aber Violetta Palatinus stand mit ihrer Interpretation von Humperdincks "Wiegenlied" ihm in keinster Weise nach. Mozarts Variationen von "Morgen kommt der Weihnachtsmann", von Jozsef Acs bearbeitet, versetzte alle endgültig in die Weihnachtszeit.

In der Pause genossen die Gäste das Spiel der Turmbläser auf dem Weihnachtsmarkt. Die Kinder im Publikum erhielten ein Präsent. Mit "Fantaisie Pastorale Hongroise" von Doppler eröffnete Violetta Palatinus vor den Augen von Dr. Attila Király, dem Leiter der Außenstelle der ungarischen Botschaft in Bonn, gefühlvoll den zweiten Teil des Konzerts.

Laszlo Kecskemeti schloss sich mit den "Ungarischen Tänzen" an. Willi Hoffsümmers Gedicht "Die vier Kerzen", die Frieden, Glauben, Liebe und Hoffnung symbolisieren, vorgetragen von den Liebfrauenschülern Felix Roob, Piérre Heckner und Jessika Kupka sowie Anna Roob und Hannah Zimeons, war ein stimmungsvoller Abschluss des gelungenen Konzerts.