Fazit zum Eschweiler Stadtfest: Breites Angebot und wenig Kritik

Fazit zum Stadtfest : Breites Angebot und „verhältnismäßig wenig Kritik“

Stadtfest-Organisator Heinz-Peter Wiesen ist mit dem Verlauf des Stadtfestes sehr zufrieden, sagte der Organisator am Montag mit einem Tag Abstand. Das Citymanagement reagiert außerdem umgehend auf Äußerungen von einem Besucher und einer Geschäftsfrau.

„Wir als Citymanagement haben die Basis dafür geschaffen, die Bürger in die Innenstadt zu ziehen“, betonte Wiesen. „Dieses Mal haben wir auch verhältnismäßig wenig Kritik erhalten. Wir hatten ein breites Angebot, bei dem für jeden etwas dabei war.“

Zu den positiven Rückmeldungen zählte unter anderem die Aussage der Wirte, die einen umsatzstarken Samstag erlebt hätten, sagt Wiesen. Zwar habe es am Samstagabend etwas gedauert, bis sich der Markt ab 20 Uhr füllte, am Ende seien es aber geschätzte 2000 Besucher gewesen.

Eine Kritik erreichte die Redaktion, die am Montag in der Rubrik „Es ärgert uns“ abgedruckt wurde. Bezogen war der Unmut auf den Standort der Bühne, die nicht an der Treppe zur Kirche montiert wurde. Darauf äußerte Heinz-Peter Wiesen, dass der Kinder- und Jugendtag und der damit verbundene Sicherheitsaspekt ausschlaggebend für die Anordnung seien.

Würde die Bühne in die Treppe gebaut, „beträgt die Podesthöhe mindestens zwei Meter“ – zu gefährlich für die Kinder bei ihren Auftritten, falls sie stürzen würden. Ein anderer Punkt: Die jetzt gewählte Variante sorgt beim Gefälle des Marktes und mit der Treppe für eine „Tribünensituation“; ein Vorteil für kleinere Zuschauer.

Ein zweiter Kritikpunkt sorgte im Internet auf Facebook für eine starke Resonanz, bei Heinz-Peter Wiesen aber für Unverständnis: Eine Geschäftsinhaberin beklagte einen auswärtigen fliegenden Händler, der für direkte Konkurrenz zu ihrem Laden gesorgt hätte. „Wir wundern uns, dass die Kritik gerade jetzt kommt, obwohl wir dieses Mal nur zwei fliegende Händler an Neu- und Grabenstraße hatten, sonst aber mehr“, sagt Wiesen.

„Außerdem gibt es auch Geschäftsleute, die diese Händler haben wollen, damit die Fußgängerzone belebt wird und Kunden kommen. Nichtsdestotrotz haben wir die Frau, die die Kritik geäußert hat, zu unserer Vorstandssitzung eingeladen.“

Mehr von Aachener Zeitung