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Fahrtag der Modelleisenbahn-AG der Bischöflichen Liebfrauenschule

Liebfrauenschule : Liebevolle Welt im Miniaturformat

„Vorsicht auf Gleis 3! Zug fährt ein. Bitte zurücktreten.“ Beim Fahrtag der Modelleisenbahn-AG der Bischöflichen Liebfrauenschule herrschte am Samstag reges Treiben.

Rund 50 Meter Gleise hatten die zehn Schüler der Arbeitsgemeinschaft gemeinsam mit Schulleiter Carsten Gier, Biologie- und Englischlehrer Thomas Wurm, Kuno Jürß und Herbert Schönen auf 30 Modulen, die zu einer ansehnlichen Landschaft zusammengebaut wurden, in der Mensa des Gymnasiums verlegt. Acht Triebfahrzeuge, mit vielen verschiedenen Waggons behangen, waren ständig unterwegs und verwandelten die liebevoll gestaltete Modellstrecke im Maßstab 1:87 in eine lebendig scheinende Welt.

Die Schüler steuerten die Loks dabei wahlweise digital entweder über ein Fahrpult, Tablets oder mit ihren Smartphones. Doch nicht nur die detailreichen Züge und Loks (einige Modelle stießen sogar richtigen Dampf aus) weckten bei den kleinen und großen Besuchern Begeisterung: Auch die mit viel Liebe zum Detail gebaute Landschaft ließ die vielen Gäste nur staunen. Denn auch hier hatten sich die Fünft- bis Neuntklässler ordentlich ins Zeug gelegt und Felsformationen, Häuser, Bahnhöfe, Bauernhöfe, Bäume und Gestrüpp, Autos, Fußgänger und sogar kleine Kuh- und Schafsherden in die Miniaturwelt integriert. Einfach überall gab es kleine Details zu entdecken. Selbst Seen, kleine Flüsse und Bäche, die durch Bootslack oder Silikon dargestellt wurden, wirkten äußerst realistisch.

Schulleiter Carsten Gier zeigte sich ob der hohen Besucherzahl erfreut: „Ich bin hellauf begeistert“, so Gier, der sich auch privat gerne selber mit dem Bau von Modellen und Landschaften beschäftigt. Sogar aus Aachen und Düren seien einige Besucher extra in das indestädtische Gymnasium gekommen, um sich die detailreiche Modellandschaft der Arbeitsgemeinschaft, die sich nach den vergangenen Herbstferien gegründet hatte, anzusehen. Doch auch einige modellbegeisterte ehemalige Schüler und Lehrer wollten sich den Fahrtag nicht entgehen lassen und suchten ihre alte Wirkungsstätte auf, so dass auch viele alte Bekannte wieder aufeinanderstießen.

Gleichzeitig lud eine Cafeteria zu einem gemütlichen Snack ein, während dem die Bastler und Besucher natürlich gerne weiter über ihr Hobby fachsimpelten und sich austauschten.

(tim)