Fahnenhochwurf WM in Eschweiler

WM im Fahnenhochwurf : Ein Weltrekord und starke Belgier

Eschweiler Weltmeister, Weltrekorde und gute Stimmung: Die Weltmeisterschaft im Fahnenhochwurf mit mehr als 40 Teilnehmern mit der kleinen Fahne hatte einiges zu bieten. Zum ersten Mal richteten die Eschweiler Fahnenschwenker „Dark Explosion" das Event aus.

Der Verein lud auf die Wiese neben dem Kloster St. Jöris. Dort standen bei traumhaften Spätsommerwetter am frühen Morgen schon große Hebetribünen parat. An ihnen waren die Messstangen befestigt, die die Sportler mit ihren Fahnen überwerfen mussten. Drei Versuche hatten die Teilnehmer, um die Höhe sauber zu schaffen und die Fahnen wieder zu fangen. Gruppen aus der Region, aber auch aus Konstanz, Rottweil, Tauberbischofsheim und Belgien waren angereist. Und so oblag es auch dem "Konstanzer Fahnenspiel" die Veranstaltung zu eröffnen, bei der es schon früh den ersten Eschweiler Jubel gab. Der neunjährige Max Visser, Sohn des Trainers der Gruppe, setzte sich in der jüngsten Altersklasse durch und durfte sich viele Komplimente seiner Teamkameraden abholen. Beste Stimmung herrschte auch bei der Konstanzerin Svenja Freimoser, die in der offenen Damenklasse mit 11,10 Meter einen Weltrekord aufstellte. Auch in der Teamwertung holten die süddeutschen Frauen einen Weltrekord.

Bei der offenen Klasse der Männer erreichten die Lokalmatadoren Michael Mertens (9,50 Meter, Rang 9) und Jonas Gerschau (10 Meter, Rang 8) achtbare Platzierungen. Am höchsten schaffte es der Belgier Sander Bertels mit stolzen 11,50 Metern - seine Gruppe der „Hoogwerpers.be" bewies ohnehin rund um die Veranstaltung Stärke in guter Laune und Feiern. „Dark Explosion"-Trainer Harald Visser war am Ende „mega, mega zufrieden" mit der ganzen Veranstaltung. Auch die Gäste und der Deutsche Fahnenschwingerverband bedankten sich bei den Eschweilern für das herzliche Willkommen.

(cheb)