EWV-Squash-Open in Eschweiler: Spaß und gemeinsame Erlebnis wichtig

EWV-Squash-Open : Spaß und gemeinsame Erlebnis stehen im Vordergrund

Wer Squash spielt, durchläuft unzählige Gefühlsstadien: Freude, Euphorie, Nervenkitzel, Stolz und manchmal auch Enttäuschung, um einige wenige zu nennen. Und von diesen Emotionen gab es bei der dritten Auflage des EWV-Squash-Open vom Team Cadillac in der fitfun Cadillac Sportanlage an der Nothberger Straße genügend.

Das Turnier, mit 47 Meldungen und je nach Spielstärke in vier Felder aufgeteilt, war sehr gut organisiert, sodass die Teilnehmererwartungen erfüllt werden konnten. Am Ende gewannen im A-Feld Christoph Bluhm, Alexander Schaub und Lorant Muth. Im B-Feld setzten sich Ralf Klöppels, Nils Wantia und Sebastian Arenas Y Casal durch. Adarsh Vikram, Dieter Heuser und Volker H. Heidgen gewann jeweils die Gold-, Silber- und Bronezmedaille im C-Feld.

Bei den Ladies hatten Karin Thiel, Sylvie Lacoste und Francoise Donven die Nase vorn. Viele Teilnehmer kamen aus Luxemburg, Niederlande, Frankreich und Chile. Während im A-Feld 12 Teilnehmer aus der Bundes- und Regionalliga um die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen kämpften , waren es im B-Feld 16 Personen aus der Ober- und Verbandsliga und im C-Feld 15 Teilnehmer aus der Verbandsliga und dem Hobbysport. Der vierte Setzplatz gehörte den vier Ladies. Für jedes Feld gab es am Ende nach zwei Gewinnsätzen jeweils eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille.

Fordert Geist und Körper

„Bei dem Turnier handelt es sich um kein Ranglistenturnier, es stehen eher der Spaß und das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund“, sagte der Sportwart Thomas Knillmann. Die beliebte Sportart ist anstrengend, weil sie Geist und Körper fordert. Auf einem 9,45 Meter langem und 6,40 Meter breitem Feld kämpfen die Spieler mit einem weichen Kautschukball. Ziel ist es, den Ball so zu schlagen, dass ihn der Gegner nicht erreichen kann. Gefragt sind vor allem Kondition, Schnelligkeit und Geschicklichkeit. Eine Partie Squash mag zwar eine schweißtreibende und kräftezehrende Angelegenheit sein, setzt aber auch viele Glückshormone frei.

Die positiven Auswirkungen auf das Wohlbefinden und Selbstbewusstsein helfen Aggressionen abzubauen. Beim gemeinsamen Training werden zudem neue Kontakte geknüpft, und das unabhängig von schlechtem Wetter. In Eschweiler treffen sich die Männer zu festen Trainingszeiten zweimal pro Woche für zwei bis drei Stunden. Es gibt eine Jugendmannschaft mit 14 Teilnehmern im Alter von 11 bis 17, die teilweise noch mit einem Trainer an ihren Fertigkeiten feilen. Der Frauenanteil ist leider sehr gering und man freue sich über immer über neue Spielerinnen. Ein großer Dank ging an den Sponsor der EWV, ohne dessen Unterstützung diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

(mlo)
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