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Steigende Kosten ab 1. Januar: EWV passt die Strompreise in der Grundversorgung an

Steigende Kosten ab 1. Januar : EWV passt die Strompreise in der Grundversorgung an

Hohe Beschaffungskosten und steigende Netzentgelte sorgen für einen deutlichen Preisanstieg bei der Strom-Grundversorgung der EWV, teilt der Versorger am Montag mit.

„In den vergangenen Monaten haben wir Beschaffungspreise für Strom am Börsenmarkt erlebt, wie wir sie bislang noch nie gesehen haben“, sagt EWV-Vertriebsleiter Christoph Hesse in einer Mitteilung des Stromversorgers am Montag. So kostete im August 1 MWh Strom knapp 1000 Euro. Zum Vergleich: Im Oktober 2021 waren es noch keine 100 Euro.

„Auch wenn die Preise an der Börse aktuell tageweise wieder fallen, schwanken sie immer noch sehr stark und liegen im Durchschnitt auf einem hohen Niveau“, erklärt Hesse. Hinzu komme, dass zum 1. Januar 2023 die Netzentgelte steigen. Darum sei der Energieversorger gezwungen, zum 1. Januar 2023 die Strompreise in der Grundversorgung der EWV erhöhen.

Der Arbeitspreis ändert sich von 38,88 Cent pro Kilowattstunde auf 49,31 Cent pro Kilowattstunde brutto. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden bedeutet dies Mehrkosten von rund 30 Euro brutto pro Monat. Betroffen sind hiervon rund 48.000 grundversorgte Kunden der EWV.

„Auch wir setzen jetzt auf die geplanten Maßnahmen der Regierung, wie zum Beispiel die angekündigte Strompreisbremse, um unsere Kunden zu entlasten. Sie können sich sicher sein, dass wir alle Maßnahmen so schnell und unkompliziert wie möglich umsetzen“, schließt der Vertriebsleiter.

(red)