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Eschweiler/Aachen: Europapolitik: Reden ist Silber, Gestalten Gold

Eschweiler/Aachen : Europapolitik: Reden ist Silber, Gestalten Gold

Während der deutschen Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 werden wichtige Entscheidungen für die Zukunft der EU getroffen. „Reden und gestalten Sie mit” lautete jetzt ein Aufruf der Stadt Aachen an Schülerinnen und Schüler.

Zu einer Veranstaltung im Krönungssaal des Aachener Rathauses hatten das Europäische Parlament und die Europäische Kommission Dr. Karl Pütz, Vorsitzender des Europäischen Zentrums für Integrationsforschung, Aachen, gleichzeitig Berufsschullehrer am Berufskolleg Eschweiler, eingeladen.

Die Bürger an der Basis werden keine Verfassung ausarbeiten, aber es brauche einen öffentlichen Raum, in dem demokratisch gewählte Vertreter und Zivilbürger diskutieren und entscheiden können. Ein europäisches Volk kann sich durch einen verfassungsbildenden Gesellschaftsvertrag herausbilden, an dem alle beteiligt werden müssen.

Es war gut mit anzuhören, dass die europäische Verfassung und deren Inhalt hier von den Schülern nicht außer Acht gelassen wurde. Die Schüler diskutierten ebenfalls über Gesundheit und Verbraucherschutz in der EU, über die Zukunft der Europäischen Verfassung, Europas Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung, die europäische Klima- und Umweltschutzpolitik.

Unter der Leitung der Politiklehrerin Barbara Rameil legten die Schüler des Berufskollegs Eschweiler ihren Schwerpunkt auf die Rolle des Europäischen Parlaments. Insbesondere ging es hier um die Umzugsgänge sowie deren Kosten für die Gemeinschaft und die Grenzen der EU-Erweiterung. „Verkraften wir noch weitere Länder in der EU?”, lautete eine andere Frage. Zu diesen und anderen Themen standen Europapolitikerinnen und -politiker Rede und Antwort.