Eschweiler: Eschweiler THW‘ler springen als Transporteure ein

Eschweiler: Eschweiler THW‘ler springen als Transporteure ein

Auf Anforderung der DLRG-Ortsgruppe Aachen hat der THW-Ortsverband Eschweiler den Transport eines Bauwagens übernommen. Mit seiner Transportkomponente, bestehend aus dem Mehrzweckkraftwagen (MZKW) und dem Tiefladeanhänger, ging es von Warendorf (Regierungsbezirk Münster) einmal quer durch Nordrhein-Westfalen bis nach Woffelsbach an den Rursee.

Der Grund: Mit der Übernahme eines neuen Zuständigkeitsbereiches am Rursee bestand für die DLRG der Bedarf nach einem Wachgebäude. Da ein fester Bau für ein solches Gebäude jedoch noch in den „Sternen“ steht, suchten die Helfer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft Aachen nach einer Übergangslösung. Im Internet wurde man auf den Restaurator von Bauwagen im beschaulichen Warendorf aufmerksam, und rasch kam es zu einem mit Spenden finanzierten Kauf.

Über den THW-Ortsverband Aachen knüpfte man den Kontakt nach Eschweiler und rasch fanden sich dort drei Kraftfahrer für die geplante Tour. Unter der Leitung von Gruppenführer Michael Biskup wurde die Tour geplant und es trafen sich am frühen Samstagmorgen gegen 7.45 Uhr noch Ulrich Brocks, Ralf Flas sowie der Helfer Markus Heinrichs in der Unterkunft am Florianweg.

Nach dem Anhängen des Tiefladers begab man sich um 8.30 Uhr bei strömendem Regen auf den Weg quer durch das Ruhrgebiet und erreichte nach vier Stunden den Verladeort in Warendorf. Unter Zuhilfenahme eines Traktors wurde der 7,80 Meter lange und drei Meter hohe Bauwagen rasch verladen und verzurrt.

Nach einem Fahrerwechsel ging es, bei Dauerregen und dichtem Verkehr, zurück in Richtung Aachen. Als die Helfer gegen 18.15 Uhr am Rursee eintrafen, wurden sie bei strahlendem Sonnenschein bereits von einigen Kollegen der DLRG erwartet.

Auch hier kam ein Traktor für das Abladen zum Einsatz, und die „Seenotretter“ freuten sich sehr über ihren neuen Aufenthaltsraum. Einige Gespräche später ging‘s dann zurück nach Eschweiler, wo die Gruppe nach insgesamt zwölfeinhalb Stunden und 564 Kilometern gut gelaunt ankam.