Eschweiler Geschichtsverein: Vortrag über Kristallnacht 1938

Geschichtsverein : Vortrag über die Geschehnisse der Kristallnacht 1938 in Eschweiler

Der Eschweiler Geschichtsverein informiert in einem Vortrag über die Kristallnacht im November 1938, bei der zwölf Männer ins Konzentrationslager gebracht wurden. Was ist aus ihnen und ihren Familien geworden?

„Kristallnacht 1938 in Eschweiler und die Schicksale der damals verhafteten Bürger“ ist ein Vortrag des Eschweiler Geschichtsvereins (in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule) überschrieben, der am Donnerstag, 16. Januar, 19.30 Uhr, in der Volkshochschule, in Raum 02, an der Kaiserstraße stattfindet. Referent ist Friedhelm Ebbecke-Bückendorf. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist erforderlich.

Bei dem Judenpogrom im November 1938 wurden überall im Deutschen Reich Synagogen geplündert und in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte wurden zerstört und ihre Inhaber für Wochen in Konzentrationslager gesperrt. Auch die Eschweiler Synagoge an der Moltkestraße ging in Flammen auf, die Weisweiler Synagoge wurde verwüstet.

Trupps der Nazi-Partei zerschlugen Wohnungen und Geschäfte zum Beispiel in der Uferstraße und der Englerthstraße. Zwölf jüdische Geschäftsleute aus Eschweiler und Weisweiler mussten ins KZ. Friedhelm Ebbecke-Bückendorf zeichnet in seinem Vortrag die Geschehnisse des Pogroms in Eschweiler nach und berichtet, was aus den damals ins KZ gebrachten zwölf Männern und ihren Familien wurde.

Anmeldungen nimmt der Geschichtsverein entgegen unter Tel. 02403/961051 oder per E-Mail an info@egvnet.de.