Eschweiler: Ermittlungen im Todesfall an der Grabenstraße nicht beendet

Tod eines jungen Vaters an Weiberfastnacht : Die Ermittlungen dauern an, das Ende ist nicht absehbar

Mehr als vier Wochen ist es her, dass sich an Weiberfastnacht an der Grabenstraße ein tragischer Vorfall ereignet hat, infolgedessen ein junger Mann gestorben war. Bis heute kann die Aachener Staatsanwaltschaft keine endgültige Aussage über den Hergang am 28. Februar machen; Tage später stellten die Ärzte den Hirntod des 28-jährigen Familienvaters fest.

Fakt ist, dass im Kopf des Mannes ein Aneurysma, also eine Erweiterung der Blutgefäße, geplatzt war. Die Frage, ob dies nach Schlägen oder gar Tritten eingetreten ist, oder ob der junge Mann infolge des Platzens gestürzt ist, bleibt unbeantwortet.

Auf Anfrage teilt die Aachener Oberstaatsanwältin Katja-Schlenkermann Pitts mit: „Es werden ergänzende, durchaus langwierige rechtsmedizinische Untersuchungen – auch unter Auswertung medizinischer Behandlungsunterlagen – durchgeführt.“

Wie viele Zeugen bislang vernommen worden sind, die über eine eventuelle Auseinandersetzung des Mannes mit mehreren Männern am späten Nachmittag an Weiberfastnacht Auskunft geben könnten, teilt die Staatsanwaltschaft nicht mit. Zum Start der Ermittlungen hieß es jedoch bereits, dass es wohl wahrscheinlicher sei, dass unglückliche Umstände und keine Auseinandersetzung für den Tod des Mannes verantwortlich wären.

Nach Aussagen von Katja Schlenkermann-Pitts ist auch noch unklar, wie lange die Ermittlungen noch andauern werden. Die Oberstaatsanwältin äußert auf Anfrage nur: „Es sind zahlreiche Zeugen vernommen und weitere Beweismittel gesichert worden.“